Letztes Update am Sa, 08.07.2017 02:33

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


IS-Ableger bekennt sich zu tödlichem Anschlag im Nord-Sinai



Sinai (APA/dpa) - Ein lokaler Ableger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat sich zu dem Anschlag im Norden der ägyptischen Sinai-Halbinsel bekannt, bei dem am Freitag mindestens 26 Soldaten getötet worden waren. Ein IS-Selbstmordattentäter habe sich mit einer Autobombe an dem Militär-Kontrollposten in die Luft gesprengt, teilte das IS-Sprachrohr Amaq am Abend mit.

Durch die Explosion und Schüsse anderer Jihadisten seien mehr als 60 Soldaten getötet oder verletzt worden, außerdem seien fünf IS-Kämpfer ums Leben gekommen, erklärte Amaq weiter. In Sicherheitskreisen war dagegen von 26 getöteten und 21 verletzten Soldaten die Rede.

Ein Militärsprecher teilte mit, es seien mehrere Autobomben explodiert, nachdem die Soldaten Terroranschläge auf mehrere Kontrollpunkte in derselben Gegend vereitelt hätten. Dabei hätten die Soldaten mehr als 40 Extremisten getötet und sechs ihrer Fahrzeuge zerstört.

Der örtliche IS-Ableger hat sich schon mehrfach zu Anschlägen auf Sicherheitskräfte in der Region bekannt. Der ärmliche Norden der Sinai-Halbinsel ist in Ägypten eine Hochburg der Extremisten.

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