Letztes Update am Mo, 09.10.2017 12:18

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Iran: Keine afghanischen Flüchtlinge als Soldaten nach Syrien



Teheran (APA/dpa) - Der Iran hat Angaben der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) widersprochen, wonach das Land afghanische Flüchtlinge als Soldaten in Syrien einsetze. „Die Afghanen in Syrien haben nichts mit dem Iran zu tun und die Unterstellungen diesbezüglich sind haltlos und werden somit kategorisch dementiert“, sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi am Montag.

Die Vorwürfe sollten erneut international eine Kampagne gegen den Iran anregen, sagte der Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA. HRW hatte vergangene Woche berichtet, dass der Iran afghanische Kinder angeheuert habe, die in Syrien aufseiten der Regierungsstreitkräfte kämpfen müssten. Die etwa 14-Jährigen seien von Mitgliedern der paramilitärischen iranischen Revolutionsgarden rekrutiert worden, um eine afghanische Einheit zu unterstützen, die für den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad kämpft. Im Iran seien mindestens acht Gräber entdeckt worden, in denen in Syrien getötete afghanische Kinder lägen.




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