Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 18.10.2017


Weltweit führende Marke

Loacker: Kräftig investiert in Osttirol

Der Süßwarenhersteller Loacker mit Sitz in Unterinn (Südtirol) hat seit Gründung seiner österreichischen Tochter A. Loacker Konfekt GmbH. in Osttirol im Jahr 1997 ca. 180 Millionen Euro in Heinfels investiert.

© LoackerDie Hightech-Produktion in Heinfels trägt zur Innovationskraft der Loacker-Gruppe maßgeblich bei.



Die Investitionen von Loacker bedeuten einen wertvollen Wirtschaftsimpuls für Osttirol: So hat das Unternehmen zuletzt 70 Millionen in die Errichtung eines zweiten Produktionsgebäudes gesteckt. Loacker beschäftigt in Heinfels mittlerweile mehr als 300 Mitarbeiter, die einen Umsatz von ca. 70 Mio. Euro erwirtschaften. Und das Unternehmen strebt weiter organisches Wachstum an.

DI Frank J. Hess leitet das Loacker-Werk in Osttirol.
-

Warum man sich für den Standort Heinfels entschieden hat? „Wir befinden uns hier mitten in den Bergen im ländlichen Raum in einem natürlichen Umfeld. Dies ist für uns als qualitätsorientierter Lebensmittelhersteller ein sehr wichtiger Punkt", sagt Werksleiter Frank J. Hess. Die Verfügbarkeit eines ausreichend großen, voll erschlossenen Grundstückes, das dem Unternehmen eine weitere zukünftige Entwicklung ermöglicht, war ein weiterer entscheidender Punkt für die Standortwahl.

Lob zu raschen Behördenverfahren

„Darüber hinaus war auch die Verfügbarkeit von geeigneten Mitarbeitern ein wichtiges Kriterium. Mittlerweile haben wir auch die schnellen und effizienten behördlichen Genehmigungsverfahren in Tirol schätzen gelernt", lobt Hess. Wie hat es Loacker geschafft, zu einer weltweit bekannte Marke zu werden und gegen Billighersteller zu bestehen? Mit Innovation, aber auch mit seinem Engagement für die Nachhaltigkeit: „Wir haben in Heinfels ein modernes Werk gebaut, bei dem von Anfang an z. B. Energieeffizienz, aber genauso der Schutz des Landschaftsbildes einen hohen Stellenwert hatte und bis heute hat. Wir modernisieren und erweitern unsere Technologien kontinuierlich, um dauerhaft auf dem neuesten Stand zu sein und somit den Produktions-standort im Herzen von Europa abzusichern. Egal ob es um leistungsfähige Wärmerückgewinnungsanlagen, Elektromobilität oder stromsparende LED-Beleuchtung geht; wir versuchen überall da, wo wir einen sinnvollen Beitrag leisten können, vorne mit dabei zu sein", berichtet Hess.

Im näheren Umfeld unseres Standortes in Osttirol herrscht mittlerweile eine sehr gute Beschäftigungslage, weshalb Loacker zunehmend Mitarbeiter aus dem Lienzer Talboden engagiert. „Die Verbesserung der öffentlichen Verkehrsmittel wäre in diesem Zusammenhang sowohl für die Mitarbeiter, speziell für jene im Schichtbetrieb, als auch für das Unternehmen eine große Hilfe und für die Region eine ökologische Entlastung", appelliert Hess.




Kommentieren