Letztes Update am Mo, 09.10.2017 18:45

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Metaller-KV - 4 Prozent vs. Abgleich Anpassung Arbeiter/Angestellte



Wien (APA) - In der zweiten Runde der Metaller-Kollektivvertragsverhandlungen kommen die Sozialpartner zäh, aber auf guter Gesprächsbasis voran. Zum Abendessen - aufgetischt wurden in der Wirtschaftskammer Wiener Schnitzel - zeichnete sich keine rasche Annäherung ab. Mit einer Einigung heute Abend wird kaum gerechnet.

Dem Vernehmen nach pochen die Arbeitnehmervertreter auf ihrer Forderung nach vier Prozent mehr Lohn und Gehalt, die Arbeitgebervertreter wiederum wollen die von den Parlamentsparteien anvisierte Angleichung von Arbeitern und Angestellten in der künftigen Entlohnung widergespiegelt sehen.

Kommt es heute zu keiner Einigung - ein Abschluss bereits in der zweiten Runde wäre für die Metallindustrie auch eine Premiere -, dann treffen sich die Sozialpartner erst wieder nach der Nationalratswahl.

Drei Tage vor der Wahl kommenden Sonntag findet noch eine spannungsgeladene Nationalratssitzung statt. Hier soll es dann unter anderem auch um die Angleichung von Arbeitern und Angestellten gehen. Der Antrag dazu stammte von der SPÖ, gegen die Stimmen der ÖVP. FPÖ und Grüne unterstützten damals den Fristsetzungsantrag der Sozialdemokraten. Der Antrag sieht unter anderem eine Anpassung der Kündigungsfristen von Arbeitern an jene der Angestellten vor.

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