Letztes Update am Mo, 09.10.2017 19:09

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Dutzende tote Nilpferde im Okavango-Fluss entdeckt



Gaborone (APA/dpa) - In Namibia und in Botsuana sind Dutzende tote Nilpferde im Fluss Okavango entdeckt worden. Eine Untersuchung der Ursache laufe noch, doch seien die Tiere vermutlich an einer Milzbrand-Infektion (Anthrax) gestorben, erklärte die Regierung von Botsuana. Die Bevölkerung solle die Kadaver nicht angreifen, ein Verzehr sei hoch gefährlich.

Die namibische Zeitung „New Era“ berichtete, dass allein im relativ kleinen namibischen Bereich des Okavango über 100 tote Nilpferde gefunden worden seien. Der Okavango fließt von Angola aus in den Nordostzipfel Namibias, den sogenannten Caprivi-Streifen, und von dort nach Botsuana, wo er im gleichnamigen Delta mündet. Was genau zu dem ungewöhnlichen Massensterben der Flusspferde geführt hat, blieb zunächst unklar. Der Milzbrand-Erreger findet sich vor allem in stehenden Gewässern, Überschwemmungsgebieten und Sümpfen.

Ein Nilpferd (Hippopotamus) kann bis zu mehrere Tonnen schwer werden. Die pflanzenfressenden Tiere verbringen einen Großteil des Tages ruhend im Wasser und gehen bevorzugt nachts auf Nahrungssuche.




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