Letztes Update am Di, 10.10.2017 13:37

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Russland sieht Erfolge gegen Terror im Nordkaukasus



Moskau (APA/dpa) - Russische Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben dieses Jahr im Nordkaukasus 20 islamistische Terrorzellen ausgehoben und 120 mutmaßliche Terroristen ausgeschaltet. Die Aktivität von Terrorgruppen in der muslimisch geprägten Region sei durch gezieltes Vorgehen gebremst worden, sagte der Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, in Moskau.

Bei einem Anti-Terror-Einsatz in der nordkaukasischen Republik Dagestan wurden am Dienstag zwei Untergrundkämpfer getötet, wie die Agentur Interfax meldete.

Prävention sorge dafür, dass weniger terroristische und extremistische Propaganda im Umlauf sei, sagte Bortnikow bei einer Sitzung des russischen Anti-Terror-Komitees. Mehr junge Menschen widersetzten sich den Anwerbeversuchen der Terroristen.

In Tschetschenien und anderen Regionen im Nordkaukasus gibt es einen islamistisch-extremistischen Untergrund mit engem Kontakt zum „Islamischen Staat“ (IS) in Syrien und im Irak. Anti-Terror-Einsätze wie in Dagestan kommen fast wöchentlich vor. Im März tötete ein angebliches IS-Selbstmordkommando sechs russische Nationalgardisten in Tschetschenien.




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