Letztes Update am Di, 10.10.2017 14:34

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bahnverkehr in Italien seit Anfang 2017 um 5 Prozent gestiegen



Rom (APA) - Der Bahnverkehr ist auf dem italienischen Netz in den ersten neun Monaten 2017 um fünf Prozent gestiegen. Dies berichtete der Geschäftsführer von RFI, Netzbetreiber der italienischen Staatsbahnen FS, Maurizio Gentile, nach Medienangaben vom Dienstag.

Die Staatsbahnen seien dabei, das Bahnnetz kräftig zu modernisieren. Damit sollen bis 2026 die 2.500 Kilometer auf dem normalen Bahnnetz mit einer Geschwindigkeit von über 180 Stundenkilometer befahren werden können. Zugleich soll die Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke auf der Achse Mailand-Venedig fertig gebaut werden. Vor allem in Süditalien wollen die Staatsbahnen in die Modernisierung des Bahnnetzes investieren, berichtete Gentile.

Die Staatsbahnen wollen in den nächsten Jahren 50 Prozent der regionalen Züge in ganz Italien ersetzen. „Wir haben in den letzten zwei Jahren bereits 20 Prozent der regionalen Züge erneuert. Daher werden wir bald die modernste Flotte Europas haben“, berichtete FS-Chef Renato Mazzoncini. Dieser stellte am Dienstag in Bologna die neuen regionalen Züge „Rock“ und „Pop“ vor, die demnächst in Italien eingesetzt werden sollen.

Die italienischen Staatsbahnen segeln auf Wachstumskurs und hatten das Jahr 2016 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der Nettogewinn stieg gegenüber 2015 um 66,4 Prozent auf 772 Mio. Euro. Der Umsatz stieg um 4 Prozent und erreichte 9 Mrd. Euro.




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