Letztes Update am Mi, 11.10.2017 11:13

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sozialministerium erhöht Förderung für Blindenführhunde



Wien (APA) - Die Förderung für Blindenführhunde wird auf insgesamt rund 30.000 Euro erhöht, wenn diese für die berufliche Inklusion erforderlich sind. Bisher wurden Kosten von bis zu 21.500 Euro übernommen, berichtete das Sozialministerium am Mittwoch. Erstmals gibt es zudem eine Förderung für Signal- und Servicehunde, die im beruflichen Zusammenhang benötigt werden, in der Höhe von 10.000 Euro.

„Damit schaffen wir weitere Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen im Berufsleben und für ihre gesellschaftliche Teilhabe“, erklärte Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) die Zielsetzung der neuen Richtlinien für Förderungen aus dem Ausgleichstaxfonds. Stöger hat zudem eine Änderung der Förderrichtlinien auch im nicht-beruflichen Kontext in Auftrag gegeben, die demnächst dem Bundesbehindertenbeirat übermittelt wird. Neben dem Entfall der Berücksichtigung des Partnereinkommens sollen in Zukunft auch aus dem Unterstützungsfonds Assistenzhunde gefördert werden können und weitere Erleichterungen beim Zugang für Leistungen aus diesem Fonds bei sozialen Notlagen erfolgen.




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