Letztes Update am Mi, 11.10.2017 14:19

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Russland will sich bei Chemiewaffen-Vorwürfen für Syrien einsetzen



Moskau (APA/dpa) - Russland will die syrische Regierung weiter gegen Vorwürfe wegen des Einsatzes vom Chemiewaffen in Schutz nehmen. „Wir werden alle Versuche widerlegen, die die syrische Regierung ohne einen Beweis oder eine professionelle Untersuchung beschuldigen wollen“, sagte Außenminister Sergej Lawrow bei einem Treffen mit seinem syrischen Amtskollegen Walid Muallem am Mittwoch in Moskau.

Russland ist einer der engsten Verbündeten des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Im April waren bei einem mutmaßlichen Giftgasangriff auf die Stadt Khan Sheikhoun in der Provinz Idlib mehr als 80 Menschen getötet worden. Der Westen machte die syrischen Regierungstruppen verantwortlich, Assads Regierung wies jegliche Schuld von sich.

Lawrow lobte bei dem Treffen auch die Zusammenarbeit beider Länder im Kampf gegen den Terrorismus. Muallem forderte der Agentur Interfax zufolge eine Auflösung der US-geführten Anti-IS-Koalition. Diese habe mit ihren Luftangriffen in Syrien alles außer der Terrormiliz Islamischer Staat zerstört.




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