Letztes Update am Do, 12.10.2017 11:20

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Post zeigt sich von BAWAG unbeeindruckt



Die Österreichische Post zeigt sich von der gestrigen Ankündigung der BAWAG, die Filialpartnerschaft mit ihr voraussichtlich zu beenden, unbeeindruckt - wenn auch ein wenig Verwunderung mitschwingt. „Wir werden in den Finanzdienstleistungen bleiben“, betonte heute Post-Filialvorstand Walter Hitziger auf einer Konzernveranstaltung in Wien.

Dass die BAWAG, die sich im mehrheitlichen Besitz des US-Finanzinvestors Cerberus befindet, die Zusammenarbeit (vorbehaltlich eines Entgegenkommens der Post) aufgekündigt hat, „hat uns nicht überrascht“, meinte Hitziger mit Verweis darauf, dass die Amerikaner bereits in mehr als hundert Filialen die Berater abgezogen hätten.

Seinen Ärger konnte Hitziger aber nicht ganz verbergen. „Sie machen das schlicht entgegen den Plänen. (...) Aber das ist halt vielleicht so bei US-Firmen“, meinte er und verwies darauf, dass die teilstaatliche Post AG als „Traditionsbetrieb“ eben eine andere Unternehmenskultur habe.

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl ging als Gast der Post-Veranstaltung kurz auf den Ausstieg von Cerberus ein und meinte, die Post könne das „Erfolgsmodell“ Postpartner nutzen um weiterhin Finanzdienstleistungen anzubieten.

Aber zuvor hatte Leitl noch ein anderes Anliegen. „Ich bin ein Österreich-Philatelist“, outete er sich als Briefmarkenliebhaber. Hier sehe er auch einen Exportmarkt, schließlich habe Österreich auf dem Gebiet Weltruf. Allerdings sei dieser Bereich in den vergangenen Jahren etwas in den Hintergrund geraten.




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