Letztes Update am Do, 12.10.2017 12:01

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


62 Prozent der heimischen Unternehmen berichten über Nachhaltigkeit



Wien (APA) - Waren in Geschäftsberichten früher vor allem nackte Zahlen gefragt, veröffentlichen laut einer KPMG-Studie mittlerweile 62 Prozent der österreichischen Unternehmen auch Informationen über Nachhaltigkeit. Im internationalen Vergleich hinken die heimischen Firmen aber noch hinterher: In Europa berichten schon 73 Prozent der Unternehmen über Nachhaltigkeit, weltweit sind es 75 Prozent, so die Studie.

Nachhaltigkeitsberichterstattung sei zum internationalen Standard geworden, zudem müssten Unternehmen von öffentlichem Interesse mit mehr als 500 Mitarbeitern in Europa ab dem Geschäftsjahr 2017 sowieso verpflichtend darüber berichten. „Auch Investoren fordern von Unternehmen zunehmend, ihre Ansätze zur Sicherstellung einer langfristigen Wertschöpfung offen zu legen“, so Peter Ertl, Partner beim Wirtschaftsprüfer KPMG, in einer Aussendung am Donnerstag.

Für die Studie wurden 4.900 Unternehmensberichte aus 49 Ländern analysiert, in Österreich wurden jene der 100 größten Firmen untersucht. Demnach haben sich zwei Drittel der 250 größten Unternehmen weltweit ein quantitatives Ziel zur Verringerung ihrer CO2-Emissionen gesetzt. Generell berichteten die Unternehmen aber noch zu wenig über die finanziellen Risiken des Klimawandels.




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