Letztes Update am Do, 12.10.2017 16:52

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesforste verhandeln mit Betriebsrat über Zukunft der Holzernte



Wien/Purkersdorf (APA) - Die Bundesforste (ÖBf) überlegen derzeit, ob sie die Holzernte generell nur mehr von externen Unternehmen durchführen lassen oder auch weiterhin eigene Mitarbeiter dafür einsetzen. „Bis zum Jahresende soll es eine Entscheidung geben“, hieß es von den Bundesforsten auf APA-Anfrage am Donnerstag. „Es werden keine Arbeitsplätze verloren gehen“, so die Versprechung.

Die Bundesforste lassen schon zahlreiche Forstarbeiten von externen Firmen durchführen. Die ÖBf gehören der Republik Österreich und betreuen jeden zehnten Quadratmeter des Landes. Der Bundesforste-Betriebsrat drängt auf die Beibehaltung der Holzernte mit eigenen Mitarbeitern. „Hatte es im Frühjahr noch danach ausgesehen, dass sich die ÖBf von der Holzernte verabschieden könnte, werden derzeit Kompromisslösungen nicht mehr rundweg abgelehnt“, so der ÖBf-Zentralbetriebsrat der Arbeiter, Josef Reisenbichler, in einer Aussendung.

Der Betriebsrat hat ein Konzept zur Fortführung der Holzernte erarbeitet, das von den Beschäftigten der Forsttechnik Ende September bei Betriebsversammlungen in Ebensee (OÖ) und St. Johann im Pongau (Salzburg) einstimmig angenommen wurde. Österreich würde an Identität verlieren, sollten bei der Holzernte nur mehr Private zum Zug kommen, betonte der Betriebsrat.

~ WEB http://www.bundesforste.at ~ APA470 2017-10-12/16:49




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