Letztes Update am Fr, 13.10.2017 08:25

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ölpreise gestiegen - US-Rohölbestände gesunken



Singapur/Frankfurt (APA/dpa) - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel gestiegen. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete in der Früh 56,54 US-Dollar (47,69 Euro). Das waren um 29 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 33 Cent auf 50,93 Dollar.

Auftrieb bekamen die Ölpreise weiter von Daten vom Vortag, denen zufolge die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche gefallen sind. Händler führten dies unter anderem auf die sehr hohen US-Rohölexporte zurück. Generell spielt die Entwicklung der Lagerbestände eine wichtige Rolle am Ölmarkt.

Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) belasten derzeit eine steigende Nachfrage und Produktionsrückgänge in einigen Ländern die globalen Ölreserven. Heuer dürften die Lagerbestände demnach erstmals seit vier Jahren wieder sinken. 2018 dürfte dann eine Stabilisierung folgen.




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