Letztes Update am Fr, 13.10.2017 13:49

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zitate des Wahlkampfs 2 - „Im Kern ist Kurz ein Strache“



Wien (APA) - „Jeremy Corbyn ist 67, Bernie Sanders ist weit über 70, um nur zwei Beispiele zu nennen ...“ - SPÖ-Langzeitabgeordneter Josef Cap will noch nicht gehen und plädiert für Generationenmix.

„Man sollte als Bauer wissen, wann Zeit ist zum Übergeben. Ich kenne mein Geburtsdatum.“ - kein Problem mit einem Generationenwechsel im Parlament hat dagegen ÖVP-Langzeitabgeordneter Jakob Auer.

„Umfragen, das ist irgendwie so wie Parfüm: Man soll daran riechen, es aber nicht trinken.“ - Strolz glaubt fest an den Wiedereinzug seiner Partei in den Nationalrat.

„Wer noch nie einen Baum berührt hat, der hat was versäumt.“ - ... und steht zum Umarmen von Bäumen.

„Ich bin offensichtlich ein konsequenter Rechtslinker und gleichzeitig ein Linksrechter.“ - Pilz will in keine Schublade.

„Pilz ist von seiner Genese her ja Kommunist.“ - Dabei hätte Matthias Strolz schon eine gefunden.

„Ich würde sie ja gerne alle zum Elmayer schicken, damit sie lernen, wie man sich benimmt.“ - NEOS-Unterstützerin Lotte Tobisch liest den Politikern die Leviten.

„Das ist im Nachhinein natürlich ein Blödsinn.“ - Johannes Hübner (FPÖ) gesteht nach mutmaßlich antisemitischen Aussagen Fehler ein.

„Der Hübner ist ersetzbar.“ - Der FPÖ-Abgeordnete nahm sich daraufhin selbst aus dem Spiel.

„Den Düringer kannst du nicht wählen.“ - Kabarettist Roland Düringer führt einen „lustigen“ Wahlkampf.

„Ich sitze zwar im Rollstuhl, bin aber kein Sesselkleber.“ - Franz-Joseph Huainigg (ÖVP) verlässt den Nationalrat.

„Ich bin dafür, dass das Wahlprogramm der ÖVP am 16. Oktober veröffentlicht wird, da is Zeit gnua.“ - Wiens Bürgermeister Michael Häupl rechnet Anfang August nicht mehr damit.

„Holen Sie sich, was Ihnen zusteht!“ - Ask what your country can do for you - das SP-Wahlprogramm wirbt für Kern, nicht für Kennedy.

„Das ist ein bisschen ein Aufruf für Kleinkriminelle.“ - Strolz hält nichts vom roten Slogan.

„Das große Geld ist das nicht. Was Sebastian Kurz hier macht, ist klassisches Crowdfunding.“ - K-Chef Stefan Pierer zahlt 436.000 für den ÖVP-Wahlkampf.

„Nicht jede Büroquerele ist eine Katastrophe oder ein Grabenkampf.“ - Für den Wiener Bürgermeister Michael Häupl sind Differenzen in der SPÖ im Wahlkampf kein Drama.

„Ich kann keine andere Politik machen, denn ich bin im Herzen freiheitlich.“ - Robert Lugar kehrte zurück in den freiheitlichen Schoß.

„Natürlich ist Robert Lugar auch g‘scheiter geworden.“ - Heinz-Christian Strache hieß den Abtrünnigen wieder willkommen.

„Die SPÖ stellt mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit Tal Silberstein ein.“ - SPÖ-Parteimanager Georg Niedermühlbichler feuert den verhafteten Umfragen-Guru.

„Vielleicht sollten wir unsere Frauen mit einer eigenen Hymne besingen.“ - Strache gefallen die „Töchter“ in der Nationalhymne noch immer nicht.

„Es ist ja lustig, wie auf einmal Experten über Slim-Fit-Anzüge und andere Äußerlichkeiten urteilen. Demnach hätte Bruno Kreisky nicht einmal Ortskassier einer Bezirkspartei werden dürfen.“ - Strache trotzt dem attestierten Verfall seiner Leiblichkeit.

„Ich bin ein gesetzestreuer, österreichischer Kaufmann und Steuerzahler und leiste, wo ich kann, meinen Beitrag für die Sozialdemokratie.“ - Ex-SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer, von Kritik unbeleckt.

„Natürlich wäre es mir lieber, er würde für die Caritas arbeiten.“ - Kern kann Alfred Gusenbauers internationaler Karriere nichts abgewinnen.

„Wir werden Ende Jänner 2018 einen Landesparteitag abhalten, wo wir einen neuen Parteivorsitzenden wählen.“ - Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) platzt mit einem konkreten Rückzugstermin in den Wahlkampf.

„Im Kern ist Kurz ein Strache“. - Die Grünen schicken wieder den Mitbewerb in die Plakatschlacht.

„Wenn wir Erster sind, werden wir den Bundeskanzler stellen, dann werde ich Bundeskanzler bleiben. Wenn wir das nicht sind, dann wird uns die Rolle der Opposition bleiben.“ - SPÖ-Chef Christian Kern macht der Basis Druck.

„Opposition ist aus meiner Sicht Mist.“ - Hat keine Lust drauf, Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ).




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