Letztes Update am So, 01.04.2018 21:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vier Soldaten bei Angriff auf AU-Stützpunkt in Somalia getötet



Mogadischu (APA/AFP) - Die radikalislamische Al-Shabaab-Miliz in Somalia hat am Sonntag einen Militärstützpunkt der Afrikanischen Union (AU) angegriffen und vier ugandische Soldaten getötet. Nach Angaben der somalischen Sicherheitsbehörden erschütterte zunächst eine schwere Explosion den Stützpunkt in Buula-Mareer, rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Mogadischu.

Anschließend habe es schwere Gefechte zwischen AU-Soldaten und den Shabaab-Milizionären gegeben. Der Sprecher der ugandischen Armee, Richard Maremire, teilte mit, vier ugandische Soldaten seien dabei getötet und sechs weitere verletzt worden. Aufseiten der Miliz seien 30 Kämpfer getötet worden. Die Islamisten erklärten ihrerseits, 59 ugandische Soldaten getötet zu haben.

Die mit Al-Kaida verbündete Al-Shabaab-Miliz kämpft seit 2007 gegen die Regierung in Mogadischu. 2011 wurden die Islamisten aus der Hauptstadt vertrieben. Sie kontrollieren aber nach wie vor große ländliche Gebiete in dem ostafrikanischen Land und verüben immer wieder tödliche Anschläge in der Hauptstadt.




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