Letztes Update am So, 21.10.2018 12:33

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mexiko will unregistrierte Migranten zurückschicken



Ciudad Hidalgo (APA/dpa) - Die mexikanischen Behörden wollen Hunderte Migranten zurückschicken, die durch den Grenzfluss zwischen Guatemala und Mexiko ins Land gekommen sind. Das kündigte das mexikanische Außenministerium am Samstag (Ortszeit) an. Die Migranten sind Teil einer Gruppe von bis zu 6.000 Menschen aus Zentralamerika, die über Mexiko in die USA weiterziehen wollte.

An der Grenze zwischen Guatemala und Mexiko waren die Migranten aus Honduras, El Salvador und Guatemala gestoppt worden. Einige hatten den Grenzfluss Suchiate daraufhin schwimmend oder auf improvisierten Flößen überquert, um ihren Weg ohne formale Registrierung fortzusetzen.

Die mexikanischen Behörden retteten nach eigenen Angaben viele Migranten aus dem Fluss. Die nahezu 900 Menschen unterliegen demnach dem „Verwaltungsverfahren nach mexikanischem Recht“ und würden in ihre jeweilige Heimat zurückgebracht.

Bis in die Nacht von Samstag auf Sonntag kontrollierten die mexikanischen Behörden etwa 640 Menschen und ließen sie die Grenze passieren. Nach Angaben der guatemaltekischen Regierung machten sich rund 2.000 Migranten aus Honduras auf den Rückweg in ihre Heimat. Tausende Menschen seien unterdessen in Notunterkünften nahe der Grenze untergekommen, teilten die lokalen Behörden mit.




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