Letztes Update am Mo, 22.10.2018 01:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Südtirol-Wahl-Trend: SVP bei 40,1 Prozent, Lega legt stark zu



Bozen (APA) - Die regierende Südtiroler Volkspartei (SVP) muss bei der Südtiroler Landtagswahl mit Verlusten rechnen. Nach rund 80 Prozent an ausgezählten Stimmen lag die Sammelpartei kurz vor 1.00 Uhr bei 40,1 Prozent der Stimmen. Die rechtspopulistische Lega Nord und das Team Köllensperger des gleichnamigen Unternehmers legten hingegen massiv zu.

Mit einem Ergebnis über 40 Prozent hätte SVP-Spitzenkandidat und Landeshauptmann Arno Kompatscher sein ausgegebenes Ziel erreicht. Bei der Landtagswahl 2013 war die Sammelpartei nach Auszählung aller Stimmen jedoch noch bei 45,7 Prozent gelegen. Und von der Wiedererlangung der absoluten Mehrheit scheint man weiter entfernt denn je.

Auf dem zweiten Platz würde das Team Köllensperger mit 14,7 Prozent landen, relativ dicht gefolgt von der Lega mit 12,8 Prozent. Auf dem vierten Platz lägen nach derzeitigem Stand die Grünen mit 6,6 Prozent. Massive Verluste müssten die Südtiroler Freiheitlichen hinnehmen: Sie kämen dem Trend zufolge nur mehr auf 5,8 Prozent - nach 17,9 Prozent bei der Landtagswahl 2013.

Mit leichteren Verlusten, wenn auch auf niedrigerem Niveau, sieht sich die Süd-Tiroler Freiheit konfrontiert. Sie liegt nach den bisher ausgezählten Stimmen bei 5,6 Prozent (Landtagswahl 2013: 7,2 Prozent). Die bisher mit der SVP regierende sozialdemokratische Partito Democratico (PD) kommt auf 4,4 Prozent.




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