Letztes Update am Mo, 22.10.2018 11:08

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost überwiegend höher, China sehr fest



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben den Handel am Montag überwiegend höher beendet. Steil bergauf ging es vor allem an Chinas Börsen. Der Hang Seng Index in Hongkong gewann um 591,75 Zähler (plus 2,32 Prozent) auf 26.153,15 Einheiten und der Shanghai Composite kletterte um klare 104,41 Punkte oder 4,09 Prozent auf 2.654,88 Punkte nach oben.

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Die Märkte profitierten von der Hoffnung auf Konjunkturhilfen seitens der chinesischen Politik. Wegen der negativen Folgen des Handelskriegs zwischen den USA und China haben Politiker den privaten Unternehmen des Landes ihre Unterstützung zugesagt, hieß es.

In Hongkong gab es auf breiter Front klare Kursgewinne zu sehen. Gesucht waren unter anderem Geely Automobile mit plus 7,85 Prozent. Daneben schlossen die beiden Versicherer China Life Insurance (plus 3,36 Prozent ) und Ping An Insurance (plus 3,31 Prozent) sowie die beiden Glücksspielkonzerne Sands China (plus 3,99 Prozent) und Galaxy Entertainment Group (plus 3,51 Prozent) in der Gewinnzone.

Auch in Tokio und Indien gab es positive Vorzeichen zu sehen. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 82,74 Zähler oder 0,37 Prozent auf 22.614,82 Punkte. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 34.366,66 Zählern mit plus 51,03 Punkten oder 0,15 Prozent.

Im Nikkei-225 rutschten Kawasaki Heavy Industries um satte 9,28 Prozent und damit ans Ende des japanischen Leitindex ab. Am Markt wurde auf die gesenkten Gesamtjahresprognosen des Industriekonzerns verwiesen.

Wegen neuerlicher politischer Unsicherheiten ging es allerdings an der Börse in Australien etwas bergab. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 36,6 Zähler oder 0,61 Prozent auf 6.006,20 Einheiten.

In dem Land hat die rechtsliberale Regierung von Premierminister Scott Morrison im Zuge einer Nachwahl um ein Mandat in Sydney ihre knappe Mehrheit im Parlament verloren. Damit ist Morrisons Mitte-Rechts-Koalition künftig im Parlament auf die Unterstützung von unabhängigen Abgeordneten angewiesen. Bisher hatte das Bündnis eine einzige Stimme Mehrheit.

Vor diesem Hintergrund ging es unter anderem bei Bankwerten klar bergab. Macquarie verloren 1,63 Prozent, ANZ Banking gaben 0,96 Prozent ab und Commonwealth Bank verloren 0,85 Prozent. Die Aktien des Pharmakonzerns CSL mussten mit minus 1,77 Prozent ebenfalls Federn lassen.




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