Letztes Update am Mo, 22.10.2018 16:30

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Grabbeigaben aus Awarenzeit sind in Niederösterreich zu sehen



Asparn an der Zaya (APA) - Im Zuge der Bauarbeiten für das Landesklinikum Mistelbach ist im Mai das Grab eines Mädchens aus der Zeit der Awaren entdeckt worden. Der Fund ist laut einer Aussendung Teil eines Gräberfeldes, das seit 1908 bekannt ist. Die zahlreichen Beigaben aus dem Frühmittelalter sind nun bis 25. November im MUZ Schloss Asparn an der Zaya für die Öffentlichkeit zugänglich.

Neben dem Kopf des Awaren-Mädchens, das das 18. Lebensjahr wohl nicht erreicht hatte, wurden laut Aussendung zwei mit Glasperlen verzierte Ohrringe und Reste einer Perlenkette gefunden. Zudem seien ein Gefäß, eine Eisenschnalle, ein Buntmetallring und eine Nadelbüchse aus Knochen geborgen worden.

„Ich sehe es als unsere Aufgabe als Kompetenzzentrum für Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie, archäologische Funde zu bewahren und zu präsentieren. Diese sollen nicht in Depots verschwinden, sondern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und somit für unsere Geschichte sensibilisieren“, sagte Franz Pieler, der wissenschaftliche Leiter des MAMUZ.

(S E R V I C E - http://www.mamuz.at)




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