Letztes Update am Mo, 22.10.2018 18:19

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Moskau will gegenseitige Vorwürfe zu INF-Vertrag klären



Moskau (APA/dpa) - Im Streit mit den USA über eine Aufkündigung des INF-Abrüstungsvertrages ist Russland nach Moskauer Angaben bereit, die gegenseitigen Vorwürfe auszuräumen. Das teilte der russische Sicherheitsrat nach einem Treffen der Sicherheitsberater Nikolai Patruschew und John Bolton am Montag mit.

Patruschew bekräftigte, es sei wichtig, an dem Vertrag von 1987 festzuhalten, der landgestützte atomare Kurz- und Mittelstreckenwaffen verbietet.

Die von den USA geplante Aufkündigung sei „ein schwerer Schlag für das internationale Rechtssystem der Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle ist“, hieß es in der russischen Mitteilung. In dem Gespräch sei es auch darum gegangen, den 2021 auslaufenden sogenannten New-Start-Vertrag um fünf Jahre zu verlängern.




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