Letztes Update am Mo, 22.10.2018 22:18

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


US-Börsen



New York (APA) - Die US-Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Während es für die Standardwerte-Indizes zu Beginn einer Woche mit vielen Geschäftszahlen bergab ging, legten die Kurse an der Technologiebörse Nasdaq zu.

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Der Dow Jones Industrial Index reduzierte sich um 126,93 Punkte oder 0,50 Prozent auf 25.317,41 Einheiten. Der S&P-500 Index gab um 11,90 Punkte oder 0,43 Prozent auf 2.755,88 Zähler ab. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 19,60 Einheiten oder 0,26 Prozent auf 7.468,63 Zähler.

In der noch jungen Berichtssaison hätten die Unternehmen zwar bisher die Erwartungen übertroffen und anhaltend starke Margen erzielt, schrieb eine Anlageexpertin. Allerdings seien auch Sorgen über höhere Kosten zur Sprache gekommen.

Zudem gibt es mit dem weiter schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China, den internationalen Spannungen nach der Tötung eines regierungskritischen saudi-arabischen Journalisten und dem innereuropäischen Streit um Italiens Haushalt einige politische Risikofaktoren.

Mit Blick auf die Technologiefirmen sind die Investoren aber offensichtlich optimistischer für die Zahlen als bei den traditionellen Unternehmen: Die Aktien der Branchen-Schwergewichte Alphabet - Mutter des Internetkonzerns Google -, Microsoft und Amazon legten wenige Tage vor der Präsentation ihrer Geschäftsresultate um zwischen 0,4 und 1,4 Prozent zu.

Die Papiere von Intel legten um 2,3 Prozent zu - sie profitierten auch von einer Hochstufung des japanischen Analysehauses Nomura. Intel dürfte das einzige Unternehmen aus dem Halbleitersektor sein, das die Prognosen im Oktober oder November erhöhen könnte, begründete Experte Analyst Romit Shah seine nunmehr geltende Kaufempfehlung

Zu Wochenbeginn waren kursbewegende Unternehmensnachrichten indes noch Mangelware. Dass die US-Kartellbehörde die Fusion des Industriegaseherstellers Praxair mit dem deutschen Konkurrenten Linde unter hohen Auflagen genehmigte, ließ die Praxair-Aktien um 4,5 Prozent steigen.

Beim Ölfeld-Dienstleister Halliburton überschattete ein enttäuschender Ausblick auf das Schlussquartal die positiven Erwartungen für die Aussichten der Branche im kommenden Jahr: Die schon zuletzt schwachen Aktien büßten weitere 3,1 Prozent ein.

Die Papiere von Bristol-Myers Squibb verloren nach einer negativen Studie satte 6,3 Prozent. Analyst Andrew Brown von der Citigroup schrieb, dass der Pharmakonzern bei Medikamenten gegen Nierenkrebs hinter Konkurrenzprodukte von Merck & Co zurückzufallen drohe. Der Experte strich daher sein Kaufvotum für die Aktien von Bristol-Myers Squibb.

Für Ebay ging es um 0,9 Prozent bergab, nachdem die Experten von Bank of America Merrill Lynch die Titel des Online-Handelsportals ebenfalls abgestuft hatten und nicht mehr zum Kauf empfehlen.

~ ISIN US78378X1072 US6311011026 US2605661048 ~ APA544 2018-10-22/22:15




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