Letztes Update am Di, 23.10.2018 11:02

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kulturbetriebe Burgenland und AK beleben Kooperation wieder



Wien/Eisenstadt (APA) - Die Kulturbetriebe Burgenland und die Arbeiterkammer Burgenland (AK) wollen laut Kulturlandesrat Hans Peter Doskozil (SPÖ) eine „historische Kooperation“ wiederbeleben. Künftig sollen alle AK-Mitglieder im Burgenland mit der sogenannten AK-Card einfachen und kostengünstigen Zugang zu den kulturellen Angeboten im Land bekommen, sagte AK-Direktor Thomas Lehner am Dienstag in Eisenstadt.

Aktuell gibt es etwa 6.000 AK-Cards. Diese musste man bisher selbst anfordern. Das soll sich nun ändern. „Wir werden für das nächste Jahr an alle 100.000 Mitglieder diese AK-Card automatisch versenden. Wir stellen um“, erklärte AK-Präsident Gerhard Michalitsch bei einer Pressekonferenz. Das Angebot werde damit sozusagen an alle 100.000 Mitglieder, die bis zu fünfmal im Jahr auch eine Mitgliederzeitschrift erhalten, ausgerollt. Durch diese Kooperation, die im Übrigen schon seit 40 Jahren bestehe, aber laut Doskozil in der Vergangenheit „eingeschlafen“ sei, ergebe sich eine „klassische Win-Win-Situation“, so Michalitsch. Genau das wolle man damit auch erreichen, meinte der AK-Präsident.

Geld wird zwischen den Kooperationspartnern keines fließen, betonte Doskozil im Hinblick auf die derzeit herrschende Debatte im Burgenland zum Thema Kammern. Alle Aufwendungen, die in dieser beidseitigen Kooperation gemacht werden, werden laut dem Kulturlandesrat von jedem selbst gedeckt. Das sei ein „ganz wesentlicher Vertragsgegenstand“, hielt er fest.

„Und darüber hinaus geht es natürlich darum, dass wir mit den Möglichkeiten, die einerseits die Arbeiterkammer hat, in die Fläche zu gehen, zu den Menschen, zur Bevölkerung zu gehen, dass wir mit unseren kulturpolitischen Themen, mit unseren Veranstaltungen präsent sind. Dass wir auch Mittel und Möglichkeiten schaffen durch Verlosungen von Tickets, etc., das Thema besser zu besetzen und andererseits soll es vice versa in unseren Bereichen ebenfalls die Möglichkeiten geben, auch für die Arbeiterkammer ihre Themen zu verbreitern“, meinte Doskozil. Für ihn liege es auf der Hand, hier so eine ergänzenden Kooperation zu machen, bei der es im Wesentlichen darum gehe, marketingtechnisch aufzutreten und darum, ein „breites und breiteres Publikum anzusprechen“. Die Kooperation sei „eine gegenseitige Symbiose“, sagte der Kulturlandesrat.

~ WEB http://www.arbeiterkammer.at ~ APA144 2018-10-23/10:57




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