Letztes Update am Di, 23.10.2018 17:05

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Asfinag legt Pannenstreifen-Freigabe in Tirol vorerst auf Eis



Innsbruck (APA) - Die Asfinag legt die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis. Dies berichtete der „Kurier“ in seiner Onlineausgabe. Die Verkehrsdichte im morgendlichen und abendlichen Pendlerverkehr hätte durch eine dritte Spur entzerrt werden sollen.

„Wir haben ein klares Signal von der Stadt Innsbruck und den Grünen bekommen, dass sie das nicht wollen“, zitierte der „Kurier“ den Asfinag-Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele. Nicht nur Innsbrucks grüner Bürgermeister Georg Willi hatte sich dagegen ausgesprochen, sondern auch die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung.

Der Hintergrund der Ablehnung durch das Land dürfte gewesen sein, dass dann auch Bayern eine „dritte Spur“ auf der Transitstrecke durch Tirol fordern könnte. Dies deshalb, da Tirol seine Maßnahmen gegen den überbordenden Verkehr mit der Überlastung der Autobahn begründet.

Laut dem Bericht hat sich für die Asfinag letztlich ein Grundstück der Stadt als Stolperstein erwiesen, das diese besitzt und als Faustpfand eingesetzt hat. „Wir hätten diese Fläche von der Stadt benötigt“, erklärte Siegele. Im Zuge der Pannenstreifen-Freigabe würde man nämlich zusätzlichen Platz für neue Verkehrsbuchten benötigen.

~ WEB http://www.asfinag.at ~ APA418 2018-10-23/17:01




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