Letztes Update am Di, 23.10.2018 18:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wiener Börse



Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit satten Verlusten geschlossen. Der ATX fiel um beachtliche 99,37 Punkte oder 3,08 Prozent auf 3.123,03 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 70 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.193,00 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -1,59 Prozent, DAX/Frankfurt -1,85 Prozent, FTSE/London -1,24 Prozent und CAC-40/Paris -1,39 Prozent.

In einer tiefroten internationalen Börsenlandschaft musste auch der heimische Aktienmarkt herbe Verluste einstecken. Der ATX absolvierte damit bereits seinen 4. Verlusttag in Folge. International führten eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren bei den Anlegern zu klaren Sorgenfalten. Vor allem der Haushaltsstreit Italiens mit der EU belastet merklich und führte zu einer Beschleunigung der jüngsten Aktienverkaufswelle.

Die Verkäufe erfassten in Wien Aktien aus allen Branchen. Ans untere Ende der Kursliste rutschte die AG-Aktie mit einem satten Verlust von 7,1 Prozent auf 41,80 Euro. Mehr als fünfprozentige Abschläge gab es bei den Papieren von FACC, Schoeller-Bleckmann und Verbund zu sehen. Über der Vier-Prozent-Marke verloren jeweils s Immo, CA Immo, Valneva, Palfinger, UBM, KapschTrafficCom und Polytec.

Unter den schwergewichteten Bankentitel verbilligten sich die Anteilsscheine der Erste Group um deutliche 3,8 Prozent auf 35,11 Euro. Die Aktionäre der Raiffeisen Bank International mussten ein Minus von 1,5 Prozent verbuchen. BAWAG rasselten 1,9 Prozent tiefer auf 37,80 Euro.

Unter allen 37 im prime market-Segment der Wiener Börse vertretenen Aktien konnten nur die Papiere der Buwog (plus 0,20 Prozent auf 29,82 Euro) zaghaft zulegen. Die moderatesten Abschläge von jeweils 0,5 Prozent präsentierten Do&Co, Post und Semperit.

~ ISIN AT0000999982 ~ APA451 2018-10-23/18:00




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