Letztes Update am Mi, 24.10.2018 11:44

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


NÖ Landtag - SPÖ begrüßt Novelle des Jugendgesetzes



St. Pölten (APA) - Der niederösterreichische SPÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Franz Schnabl hat die in der Landtagssitzung am Donnerstag zu Beschluss stehende Änderung des Jugendgesetzes begrüßt. Außerdem erneuerte er in einer Pressekonferenz am Mittwoch in St. Pölten die Forderung der Sozialdemokraten nach einem 365-Euro-Öffi-Jahresticket und kritisierte ungleiche Chancen in der Bildung.

„Es macht Sinn, eine vernünftige, der Zeit entsprechende Regelung für Jugendliche in ganz Österreich zu haben“, sagte Schnabl in einer Pressekonferenz mit zwei Kandidatinnen auf der Landesliste für die Europawahl 2019 - Melanie Zvonik, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ, und Patricia Katsulis (Junge Generation NÖ), Gemeinderätin in Korneuburg. Gleichzeitig kritisierte Schnabl, dass Oberösterreich den Kompromiss der Länder nicht übernimmt.

In Sachen Mobilität nannte Schnabl Salzburg als gutes Beispiel. Vorgeschlagen wurde ein 365-Euro-Ticket pro Bezirk plus einen günstigeren Tarif auf einer Zielstrecke. „Es braucht leistbare und billige Öffis“, sagte Zvonik. Sie sah hier Aufholbedarf im ländlichen Raum und forderte kürzere Intervalle sowie die Aufnahme der Studenten in das Top-Jugendticket.

Zum Thema Bildung verwies Schnabl auf eine am Dienstag veröffentlichte OECD-Studie und meinte: „Es ist eine Schande, dass eine soziale Auslese durch das österreichische Bildungssystem erfolgt.“ Zvonik ergänzte, es brauche u.a. Maßnahmen, damit sich Jugendliche in der Schule „wieder wohlfühlen“, und gegen Leistungsdruck.

~ WEB http://www.spoe.at ~ APA207 2018-10-24/11:40




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