Letztes Update am Mi, 24.10.2018 18:38

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


US-Vizepräsident verurteilt Versand möglicher Sprengsätze



Washington/Albany (New York) (APA/dpa) - US-Vizepräsident Mike Pence hat den Versand mehrerer potenzieller Sprengsätze scharf verurteilt. „Diese feigen Aktionen sind verabscheuungswürdig und haben keinen Platz in diesem Land“, schrieb Pence am Mittwoch auf Twitter. Er sei dankbar für die schnelle Reaktion des Secret Service, des FBI und der lokalen Sicherheitsbehörden.

„Die Verantwortlichen werden zur Rechenschaft gezogen werden“, fügte er hinzu. Präsident Donald Trump erklärte ebenfalls auf Twitter, er stimme seinem Vize „von ganzem Herzen“ zu. Die Sprecherin des Weißen Hauses teilte mit, der Präsident und seine Regierung verfolgten die Situation aufmerksam.

Der amerikanische Secret Service hatte am Mittwoch zwei verdächtige Pakete mit möglichen Sprengsätzen abgefangen, die an den früheren US-Präsidenten Barack Obama und die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton adressiert waren. Kurz darauf wurde nach dem Fund eines weiteren Pakets auch ein großes Bürogebäude in New York geräumt, in dem unter anderem der US-Fernsehsender CNN seinen Sitz hat.

Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf die Polizei, das an Clinton adressierte Paket weise Ähnlichkeiten zu der Briefbombe auf, die am Montag am US-Wohnsitz des Milliardärs und Philanthropen George Soros gefunden worden war.

Ein Angestellter hatte den Sprengsatz im Briefkasten von Soros‘ Anwesen in Bedford nördlich von New York entdeckt. Sprengstoffexperten hätten den Gegenstand dann explodieren lassen. In den USA hat Soros seit Jahren die Demokraten unterstützt.




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