Letztes Update am Do, 25.10.2018 13:00

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


87,25 Prozent Beteiligung bei Personalvertretungswahl in NÖ



St. Pölten (APA) - Die Beteiligung bei der Personalvertretungswahl in der niederösterreichischen Landesverwaltung am Dienstag und Mittwoch hat 87,25 Prozent betragen. Wahlberechtigt waren 15.369 Personen. Die einzig angetretene Wählergruppe, ein Bündnis von ÖAAB und der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG), hat weiterhin alle 19 Mandate inne, teilte das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung mit.

Bei den Dienststellenpersonalvertretungswahlen erreichte die Wählergruppe ÖAAB/FCG demnach bei einer Beteiligung von 87,40 Prozent 578 Mandate. Drei Mandate entfielen auf die FSG, zwei auf eine Wählerliste. Wahlberechtigt waren hier 15.180 Personen.

Der Obmann der Zentralpersonalvertretung, Johann Zöhling, sah eine „Bestätigung für unsere Arbeit“. Das Wahlergebnis gebe den Mandataren in allen Verhandlungen den notwendigen Rückhalt und die erforderliche Stärke, die man als Personalvertreter benötige.

Zufrieden mit den drei bei der Personalvertretungswahl in den Dienststellen erreichten Mandaten zeigte sich Michael Fertl von der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG), trat diese doch nur an einer Dienststelle - im niederösterreichischen Landhaus - an. „Nach der überfallsartigen Vorverlegung der Personalvertretungswahl hat sich der mutige, kurze und intensive Wahlkampf gelohnt“, so Fertl in einer Aussendung.

Der Wahl waren Meinungsverschiedenheiten um die Terminansetzung vorausgegangen. Fertl hatte erklärt, dass seine Fraktion von der Termin-Festlegung in der Landespersonalvertretungs-Sitzung am 27. August „am falschen Fuß“ erwischt wurde. Für einen Antritt in den einzelnen Dienststellen hätte man bis 25. September jeweils Unterstützungserklärungen von zehn Prozent der Belegschaft sammeln müssen. Dies wäre bei den Ressourcen der SPÖ nicht möglich. Zöhling hielt in einer Stellungnahme fest, dass bei der Ausschreibung alle Fristen und Voraussetzungen sowie das Gesetz auf Punkt und Beistrich eingehalten wurden.




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