Letztes Update am Fr, 26.10.2018 12:52

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Turnen: Österreichs Männer-Riege bei Doha-WM an Top 24 vorbei



Doha (APA) - Österreichs Männer-Riege hat am Donnerstag bei den Turn-Weltmeisterschaften in Doha nach fünf von zehn Subdivisionen Rang 20 belegt. Um ihre Endplatzierung zu wissen, mussten Vinzenz Höck, Lukas und Severin Kranzlmüller, Matthias Schwab und Fabio Sereinig auf die fünf für (den heutigen) Freitag angesetzten Subdivsionen warten. Der erhoffte Platz in den Top 24 war jedoch nicht mehr in Reichweite.

Denn schon nach der ersten Freitag-Subdivision rutschte die ÖFT-Equipe um vier Positionen auf diesen 24. Gesamtplatz ab. Einige stärker einzuschätzende Nationen wie vor allem China waren noch später an der Reihe. Damit hat die rot-weiß-rote Auswahl die Qualifikation für die WM 2019 in Stuttgart verpasst, wo eben nur die Top 24 von Doha an den Start gehen dürfen. Bei der Nanning-WM 2014 waren Österreichs Männer 27. gewesen.

Die Länder ab WM-Platz 25 in Katar erhalten bei der WM 2019 maximal drei Startplätze und haben damit im Rennen um die Olympia-Startplätze schlechtere Karten.

Die Österreicher sind allerdings ersatzgeschwächt angetreten. Wie schon bei den Europameisterschaften im August in Glasgow haben die verletzten Alexander Benda und Michael Fussenegger gefehlt, vom EM-Kader waren nun auch Daniel Kopeinik und Mehrkampf-Staatsmeister Johannes Mairoser nicht dabei. Ihn hinderte eine Sprunggelenksverletzung an der Reise nach Katar. Mairoser und Benda sind die besten ÖFT-Mehrkämpfer.

Nach ihrer Vorstellung in der zweiten Subdivision lag der Punktestand der Österreicher mit 223,787 Zählern auch um fast exakt vier Punkte unter jenem von der Glasgow-EM. Erfreulich war die Vorstellung von Vinzenz Höck an den Ringen mit 14,133 Zählern. Damit erhielt der Steirer um 0,4133 Punkte mehr als in Schottland und war auf diesem Gerät nach Tag eins Sechster. Nach Subdivision sechs (u.a. mit Japan, USA) war er Gesamt-Neunter.

Bewertungen über 13 Punkte hatten von den Österreichern sonst nur Höck (13,433) und Schwab (13,3) beim Sprung. Am Samstag wird Österreichs ebenfalls ersatzgeschwächtes Frauen-Team im Qualifikationseinsatz sein.




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