Letztes Update am Fr, 26.10.2018 13:19

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski alpin: Splitter aus Sölden - Svindal will ein Elektroauto



Sölden (APA) - Splitter vor dem Saisonauftakt im alpinen Ski-Weltcup in Sölden:

Aksel Lund Svindal beschäftigt der Klimawandel und die Situation auf den Gletschern. „Die Aufmerksamkeit für dieses Thema geht in die richtige Richtung. Wenn man erkennt, dass es ein Problem ist, hat man die Möglichkeit zu schauen, wie man es löst oder kleiner macht.“ Einen Vorschlag hat er für Sponsor Audi. „Sie sollten die Top-15-Athleten im Weltcup mit Elektroautos ausstatten und einem Navigationssystem, wo es Ladestationen gibt.“ In Norwegen gäbe es bereits viele Ladestationen, in Mitteleuropa sei da noch Aufholbedarf.

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Lara Gut reiste gelöst wie lange nicht nach Sölden. Der Hauptgrund sei ihre Heirat mit dem Schweizer Fußball-Nationalspieler Valon Behrami im Sommer. „Ich kann mich glücklich schätzen. Das Leben ist schöner so“, sagte die Tessinerin. Dass ihr Riesentorlauf-Schwung derzeit „noch ein bisschen eine Baustelle“ sei, scheint die Sölden-Gewinnerin von 2016 auch deshalb verschmerzen zu können. Den Schweizer Boulevard-Journalisten trieb sie zuletzt Sorgenfalten in die Stirn, als sie einen Teil ihres Social-Media-Auftritts offline stellte.

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Auf mehreren Hochzeiten zugleich zu tanzen funktioniert für Ricarda Haaser nicht. Die Tirolerin legt ihren Fokus vorerst auf den Riesentorlauf und Super-G. „Der Slalom ist brutal zeitaufwändig. Das hat im Moment nicht ganz Platz, weil ich in den anderen Disziplinen einen Schritt näher an die Weltspitze heran machen möchte.“ Den erhofft sich die 25-Jährige bereits zum Auftakt in Sölden. „Die Stabilität, denke ich, ist da. Wenn alles passt, kann auch etwas Gutes herausschauen.“

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Die Tschechin Ester Ledecka wird am Sonntag in Prag bei der Verleihung eines Preises durch Staatspräsident Milos Zeman fehlen. Laut der Nachrichtenagentur CTK habe sie sogar überlegt, ob sie den Preis annehmen soll. Ihr Vater, Musiker Janek Ledecky, habe damals gegen Zeman demonstriert. Ledecka erklärte, dass man zuhause darüber diskutiert habe. „Mein Standpunkt ist, dass es der Staat und die Bürger Tschechiens waren, die für mich gestimmt haben.“ Deshalb nehme sie die Auszeichnung an, erklärte die Olympiasiegerin im Snowboard (Parallel-Riesentorlauf) und Alpinski (Super-G).




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