Letztes Update am Sa, 27.10.2018 19:05

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Trump nach Pittsburgh-Schüssen: Todesstrafe schneller aussprechen



Pittsburgh (Pennsylvania)/Washington (APA/dpa/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach den tödlichen Schüssen von Pittsburgh schnellere Todesurteile für Mörder gefordert. „Sie sollten wirklich den ultimativen Preis zahlen“, sagte Trump am Samstag über Menschen, die Gläubige in Gotteshäusern erschießen. „Sie sollten nicht Jahre über Jahre darauf warten.“

Der Präsident sprach sich zudem für bewaffnetes Sicherheitspersonal bei Gottesdiensten aus. „Ein Verrückter ging hinein und sie hatten keinen Schutz“, sagte Trump über die Gemeindemitglieder. „Bewaffnete Posten hätten ihn sofort stoppen können.“

Die Schießerei habe jedenfalls wenig mit den Waffengesetzen zu tun, betonte Trump weiter. Im Gegenteil: Wenn es Verteidigung in der Synagoge gegeben hätte, wäre das Resultat anders, so der US-Präsident gegenüber Journalisten, bevor er die Air Force One bestieg.

In Pittsburgh hatte ein Schütze am Samstagvormittag während eines Gottesdienstes Schüsse abgegeben. Nach Polizeiangaben starben mehrere Menschen, drei Polizisten seien angeschossen worden. Medien berichteten von mindestens vier Toten. Trump sagte, die Situation sei „verheerender als zunächst gedacht“. Er kündigte ein ausführliches Statement für die nächsten Stunden an.




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