Letztes Update am So, 04.11.2018 07:28

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flüchtlinge - Mehr als 30 Menschen in Südgriechenland gestrandet



Athen (APA/dpa) - Ein Boot mit 31 Migranten ist wegen eines Motorschadens an einem felsigen Küstenabschnitt im Osten der griechischen Halbinsel Peloponnes auf Grund gelaufen. Die Menschen konnten an Land gehen und wurden von der Küstenwache und der Polizei aufgegriffen. Sie seien alle wohlauf, sagte ein Polizist aus dem kleinen Hafen Neapoli Voion am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Sie hätten angegeben, dass sie aus Syrien und dem Irak stammen. Der Zwischenfall habe sich am Samstag ereignet. Die Polizei nahm zwei Männer als mutmaßliche Schlepper fest, berichtete der Staatsrundfunk (ERT).

Beamte der Küstenwache vermuteten, dass die Migranten von der türkischen, der libanesischen oder der ägyptischen Küste gestartet und auf dem Weg nach Italien waren. Nach Schließung der Balkanroute vor etwa zwei Jahren versuchen Menschen auf der gefährlicheren Route über das Mittelmeer nach Italien zu gelangen. Fast täglich werden Boote mit Migranten an Bord im Meer südlich der Halbinsel Peloponnes und westlich von Kreta entdeckt, die sich gen Westen bewegen.




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