Letztes Update am Mo, 05.11.2018 10:22

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutscher wegen Wiederbetätigung in Klagenfurt vor Gericht



Klagenfurt (APA) - Wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung hat am Montag der Prozess gegen einen 45-jährigen Deutschen am Landesgericht Klagenfurt begonnen. Dem Mann wird vorgeworfen, im November 2017 am Hauptplatz in St. Veit an der Glan „Sieg Heil“, „Heil Hitler“ und „Die Juden gehören alle vergast!“ gerufen haben, dazu habe er laut Zeugen auch den Hitlergruß gezeigt. Er bekannte sich teilweise geständig.

Staatsanwalt Markus Kitz warf dem Mann auch noch vor, ein Foto von einem Reichsadler mit einem Hakenkreuz auf seinem Facebook-Profil gehabt zu haben. Dazu bekannte sich der Mann schuldig: „Da habe ich einen Fehler gemacht.“ Die Äußerungen wollte der Deutsche nicht getätigt haben: „Vergasen gehört nicht zu meinem Wortschatz.“ Er habe lediglich die Brandenburg-Hymne gesungen und bei der Textzeile „Steig hoch, du roter Adler“ in Richtung Himmel gezeigt.




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