Letztes Update am Mi, 07.11.2018 10:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


NATO zieht nach Großmanöver in Norwegen positives Fazit



Oslo (APA/dpa) - Das größte NATO-Manöver seit Ende des Kalten Krieges war nach Einschätzung der militärischen Führung des Bündnisses ein voller Erfolg. „Wir haben hier eine Menge gelernt“, sagte der zuständige US-Admiral James G. Foggo am Mittwoch zum Ende der Übung in Norwegen. Glücklicherweise habe es auch keine Unfälle gegeben, bei denen Soldaten schwer verletzt worden seien.

Der norwegische Generalstabchef Haakon Bruun-Hanssen lobte, die Truppen seien mit Begeisterung bei der Sache gewesen. Dies und die harte Arbeit hätten zum Erfolg des Manövers beigetragen.

An der Feldphase der NATO-Übung „Trident Juncture“ haben in den vergangenen zwei Wochen rund 50.000 Soldaten aus den 29 NATO-Staaten sowie den Partnerländern Finnland und Schweden teilgenommen. Ziel des Manövers war es, ein Signal der Abschreckung an Russland zu senden und für den sogenannten Bündnisfall zu trainieren. Dieser könnte ausgerufen werden, sollten einer oder mehrere der 29 Mitgliedstaaten von einem Gegner angegriffen werden. In der Folge müssten dann die anderen Alliierten Beistand leisten.

~ WEB http://www.nato.int/ ~ APA187 2018-11-07/10:13




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