Letztes Update am Mi, 07.11.2018 15:32

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Künstler aus 31 Weltkriegsländern setzen Friedenszeichen



Berlin (APA/dpa) - 31 Künstler aus den 31 am Ersten Weltkrieg beteiligten Staaten haben ein ungewöhnliches Zeichen für den Frieden gesetzt. Aus 31 jeweils gleich großen Eichenholzquadern aus einem umkämpften Frontabschnitt im Elsass schufen sie unterschiedlichste Werke, die zu Toleranz und Mitmenschlichkeit mahnen.

Die Arbeiten sind von Samstag bis 6. Jänner in der Ausstellung „1914/1918 - Not Then, Not Now, Not Ever“ im Deutschen Bundestag zu sehen und sollen später im UN-Hauptquartier in New York gezeigt werden. Beteiligt haben sich unter anderem Monica Bonvicini (Italien), Tony Cragg (Großbritannien), Fiona Hall (Australien), Anish Kapoor (Indien), Kiki Smith (USA) und Günther Uecker (Deutschland). Initiator des ungewöhnlichen Projekts ist der Osnabrücker Künstler Volker-Johannes Trieb.

„Die Vielfalt an Ausdrucksformen war uns bei der Künstlerauswahl wichtig“, sagt Kurator Mattijs Visser. So übergießt der österreichische Künstler Hermann Nitsch seinen Holzblock mit roter Farbe, der Neuseeländer David McCracken verarbeitet ihn zu Holzwolle und legt eine bombenförmige Skulptur darauf. Und die italienische Künstlerin Monica Bonvicini nutzt ihn symbolisch, um Ketten zu sprengen.

(S E R V I C E - www.art-culture-international.de)




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