Letztes Update am Mi, 07.11.2018 19:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Trump 3 - Präsident will nächsten Nordkorea-Gipfel Anfang 2019



Washington (APA/dpa/Reuters) - Das nächste Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ist US-Präsident Donald Trump zufolge irgendwann Anfang 2019 zu erwarten. Er würde gerne die Nordkorea-Sanktionen aufheben, aber die Regierung in Pjöngjang müsse sich bewegen, sagte er am Mittwoch bei einer Pressekonferenz.

An seinen Plänen zu Steuersenkungen hält Trump fest. Er sprach insbesondere von Erleichterungen für die Mittelschicht.

Den unterlegenen Republikanern bei den Kongresswahlen warf Trump vor, sie hätten seine Politik nicht ausreichend unterstützt und deswegen verloren. Bei der Pressekonferenz im Weißen Haus erklärte der Präsident, Kandidaten wie Mike Coffman oder Mia Love hätten ihre Rennen verloren, weil sie seine Politik nicht mitgetragen hätten. „Mia Love hat mir keine Liebe gegeben und sie hat verloren“, erklärte er. „Tut mir leid, Mia.“

Coffman hatte seinen Sitz im Repräsentantenhaus an einen demokratischen Herausforderer verloren. In Loves Rennen wurde noch kein Sieger erklärt, es sieht aber schlecht aus für die Republikanerin.

Bei der Pressekonferenz kam es erneut zu einem Eklat mit den Medien. Trump zettelte auf offener Bühne einen handfesten Streit mit dem CNN-Reporter Jim Acosta an. „Sie sind eine furchtbare, unverschämte Person“, fuhr der Präsident den in den USA bekannten Reporter an.

„Wenn Sie Fake News in die Welt setzen, was CNN tut, dann sind Sie der Feind des Volkes“, fuhr er fort. CNN müsse sich schämen, einen Menschen wie Acosta zu beschäftigen. Der Reporter hatte Fragen zu den laufenden Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller gestellt.

Der US-Präsident sprach während der Pressekonferenz ferner von „feindseligen Medien“. Mehrmals forderte er Journalisten auf, den Mund zu halten. Trump war bereits vor fast zwei Jahren in New York - noch vor seiner Amtseinführung - in Aufsehen erregender Weise mit Acosta aneinandergeraten, weil ihm dessen Fragen nicht gefallen hatten.




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