Letztes Update am Do, 08.11.2018 10:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend fester



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag angetrieben von positiven Vorgaben der Wall Street überwiegend fester geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 401,12 Zähler oder 1,82 Prozent auf 22.486,92 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong gewann um 80,03 Zähler (plus 0,31 Prozent) auf 26.227,72 Einheiten. Nur der Shanghai Composite fiel 5,71 Punkte oder 0,22 Prozent auf 2.635,63 Punkte.

Auch der All Ordinaries Index in Sydney stieg 33,9 Zähler oder 0,57 Prozent auf 6.015,90 Einheiten. In Indien blieb der Handel aufgrund eines Feiertages aus.

Konjunkturseitig sind Japans Maschinenbauaufträge im September zwar stark gefallen, insgesamt zeigt der Trend bei den Aufträgen der Regierung zufolge jedoch nach oben. Daneben sind Chinas Exporte im Oktober deutlich stärker gestiegen als erwartet. Das könnte Marktteilnehmern zufolge den Handelskonflikt mit den USA noch verschärfen.

Bei den Einzelwerten in Hong Kong bauten die Aktien von Hong Kong Exchanges & Clearing ihre jüngsten Kursgewinne um 1,2 Prozent aus. Das Holdingunternehmen der Hongkonger Aktienbörse hatte am Mittwoch nach neun Monaten einen Zuwachs beim Nettogewinn von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bekanntgegeben.

In Tokio verbuchte Nissan in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres rückläufige Gewinne. Wie die Nummer Zwei der japanischen Automobil-Branche nach Toyota bekanntgab, sank der Netto-Ertrag im Zeitraum April bis September um 10,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 246,3 Milliarden Yen (rund 1,9 Milliarden Euro). Die Nissan-Papiere stiegen trotzdem um 0,9 Prozent.

Anleger griffen ebenfalls bei den Toschiba-Aktien zu - sie kletterten über zwölf Prozent höher. Der japanische Elektronikkonzern will seine Sanierung durch Rückzug aus Geschäftsbereichen und dem Abbau von Arbeitsplätzen vorantreiben. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres stand ein Nettogewinn von 1,08 Billionen Yen (7,7 Mrd. Euro) zu Buche, nachdem im gleichen Vorjahreszeitraum noch ein Fehlbetrag in Höhe von 49,79 Mrd. Yen angefallen war.




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