Letztes Update am Do, 08.11.2018 11:09

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Hitzesommer kostete Wein & Co-Mutter Hawesko Umsatz und Ertrag



Wien (APA) - Der lange und warme Sommer hat der Wein & Co-Mutter Hawesko im dritten Quartal Umsatz und Ertrag gekostet. Nach einem Umsatzwachstum von 2,9 Prozent im Halbjahr ging er im dritten Quartal um 2,2 Prozent auf 108,3 Mio. Euro zurück. Das Betriebsergebnis brach von 4,1 auf 1,8 Mio. Euro ein. Aufgrund des Weihnachtsgeschäfts und der Erstkonsolidierung von Wein & Co wird aber ein starkes viertes Quartal erwartet.

Die österreichische Tochter Wein & Co werde im vierten Quartal einen Umsatzbeitrag von rund 13 Mio. Euro beisteuern, allerdings ein rund 3 Mio. Euro negatives Betriebsergebnis (EBIT) aufgrund einmaliger Integrationsaufwendungen, die ab 2019 nicht mehr anfielen, heißt es im Neunmonatsbericht der deutschen börsennotierten Hawesko.

Wegen der Erstkonsolidierung von Wein & Co ab 1. Oktober wurde auch die Prognose für das Gesamtjahr 2018 angepasst. Der Vorstand geht nun von einem Umsatzwachstum von etwa 5 Prozent (Vorjahr: 507 Mio. Euro) und einem EBIT nach Integrationskosten für Wein & Co. von 25 bis 27 Mio. Euro aus (Vorjahr: 30,4 Mio. Euro).

Der Neunmonats-Umsatz von Hawesko stieg leicht um 1,2 Prozent auf 346,1 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis verringerte sich von Jänner bis September um 20 Prozent auf 12,4 Mio. Euro.

Durch die Wein & Co-Übernahme wird sich der Umsatzanteil des Auslandsgeschäfts der Hawesko-Gruppe von 9 auf 16 Prozent erhöhen. Bisher war Hawesko in Österreich nur im Großhandel unter der Marke „Wein Wolf“ aktiv. Mit 20 Filialen in ganz Österreich, davon 7 mit Weinbar bzw. Restaurant, beschäftigt Wein & Co rund 280 Mitarbeiter. Hinzu kommt der Online-Handel, der Kunden in rund 15 Ländern beliefert.




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