Letztes Update am Fr, 09.11.2018 06:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Fußball: Interimscoach Solari vor nächstem Schritt zum Real-Trainer



Madrid/Barcelona (APA/Reuters) - Interimscoach Santiago Solari könnte am Sonntag (20.45 Uhr/live DAZN) mit einem Erfolg im Ligaspiel bei Celta Vigo ein weiteres Empfehlungsschreiben für den permanenten Cheftrainer-Posten bei Real Madrid abgeben. Solari hat mit Spaniens Fußball-Rekordmeister alle drei Pflichtspiele seit der Trennung von Julen Lopetegui gewonnen. Das Gastspiel in Galicien scheint aber das bisher schwierigste.

Solari hat bisher einen starken Eindruck hinterlassen. Ein weiterer Erfolg könnte dem früheren Real-Mittelfeldspieler laut Berichten Madrider Medien eine Beförderung einbringen. „Trotz allem denke ich nur an das nächste Spiel“, versicherte der 42-jährige Argentinier. „Man kann nur an das nächste Glied in der Kette denken.“ Der volle Fokus liege auf Celta. Dort hat sich Real bereits in den vergangenen Jahren schwergetan.

„Ich weiß, es ist ein Klischee, aber im Fußball geht es um das Hier und Jetzt. Das ist keine schlechte Philosophie“, meinte Solari, der bis zu Lopeteguis Aus Ende Oktober das Reserveteam der Madrilenen betreut hatte. „Das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Danach werden wir sehen.“

Real liegt sieben Punkte hinter Tabellenführer FC Barcelona auf Rang sechs. Die Katalanen empfangen am Sonntagnachmittag (16.15 Uhr/live DAZN) Betis Sevilla. Ob Superstar Lionel Messi drei Wochen nach seinem Knochenbruch im Arm erstmals wieder zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Die jüngste Champions-League-Reise zu Inter Mailand (1:1) machte der Argentinier zwar mit, er stand aber nicht im Matchkader.

„Er trainiert, aber das ist nicht das Gleiche wie in einem Spiel auf höchstem Niveau mit Körperkontakt und Intensität, daher wollen wir kein Risiko eingehen“, erklärte Barca-Trainer Ernesto Valverde. Mit Ausnahme des Remis am Mittwoch in Mailand hat Spaniens Meister auch alle Spiele ohne Messi gewonnen. Das 1:1 gegen Inter genügte, um als bisher einziges der 32 Champions-League-Teams schon nach vier von sechs Runden den Achtelfinal-Einzug zu fixieren.




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