Letztes Update am Fr, 09.11.2018 10:06

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Spionagefall - Kneissl befürchtet Belastung bilateraler Beziehungen



Wien (APA) - Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) befürchtet aufgrund des Spionagefalls um einen Bundesheer-Offizier eine Belastung der bilateralen Beziehungen mit Russland. „Sollten sich die jetzt vorliegenden Verdachtsmomente bestätigen, dann würde dies eine schwerwiegende Belastung für die bilateralen Beziehungen zwischen Österreich und Russland darstellen“, teilte sie der APA am Freitag mit.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) hatten Freitag früh den Medien bekanntgegeben, dass ein mittlerweile pensionierter Bundesheer-Offizier viele Jahre lang für Russland spioniert hatte. Der russische Geschäftsträger Igor Nikitin wurde daraufhin in das Außenministerium zitiert, teilte ein Sprecher des Ministeriums mit. Kneissl sagte außerdem einen Moskau-Besuch für Anfang Dezember kurzfristig ab. Nähere Angaben über die weitere Entwicklung der Beziehungen mit Russland konnte der Sprecher indes noch nicht machen.




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