Letztes Update am Fr, 09.11.2018 14:34

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rechnungshof kritisiert 2 - Drei neue Linearbeschleuniger ab 2022



St. Pölten/Wien/Feldkirch (APA) - Auf Kritik des Rechnungshofes (RH) an den Wartezeiten auf strahlentherapeutische Behandlungen in Niederösterreich reagierte die Landeskliniken-Holding mit der Feststellung, dass die laut dem Österreichische Strukturplan Gesundheit (ÖGS) geforderten weiteren drei Linearbeschleuniger am Universitätsklinikum Krems in Betrieb gehen werden. Dies soll stufenweise ab dem Jahr 2022 erfolgen.

Laut einer schriftlichen Stellungnahme vom Freitag erfolgte die entsprechende Entscheidung der Holdingversammlung bereits im April. In der Landtagssitzung vom 25. Oktober wurden die notwendigen baulichen Maßnahmen am Universitätsklinikum beschlossen.

„Zwischenzeitlich wurde eines der bestehenden Geräte durch ein neues ersetzt - diese hochmoderne neue Anlage bedeutet nicht nur höhere Effizienz, sondern auch qualitativ hochwertigere Behandlungen“, wird in der Stellungnahme betont. Anfang des Jahres wurde auch eine personelle Kapazitätsausweitung im Landesklinikum Wiener Neustadt beschlossen und umgesetzt, heißt es seitens der NÖ Landeskliniken-Holding. Damit seien die Voraussetzungen geschaffen, um die Wartezeiten in der Strahlentherapie zu reduzieren.

Hinsichtlich der ebenfalls vom RH bemängelten Transparenz der Wartelisten für geplante Operationen hält die Landeskliniken-Holding fest, dass unter http://go.apa.at/0jU9Uuuk über mehr als 15 verschiedene Operationen informiert werde. Bundesweit werde in diesem Bereich wesentlich weniger gefordert.




Kommentieren