Letztes Update am Fr, 09.11.2018 22:55

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Besucher müssen wegen Regens jordanische Felsenstadt Petra verlassen



Amman (APA/dpa) - Wegen heftiger Regenfälle sind in Jordanien Tausende Besucher der Welterbestätte Petra in Sicherheit gebracht worden. 3.500 Touristen hätten die bekannte archäologische Stätte wegen Überschwemmungen verlassen müssen, teilten die Behörden mit. Vorangegangen waren heftige Regenfälle in dem arabischen Land.

Nahe der Hauptstadt Amman kamen lokalen Medien zufolge in dem Unwetter mindestens vier Menschen um. Auch eine wichtige Überlandstraße habe geschlossen werden müssen. Bereits vergangene Woche starben mindestens 21 Menschen in den Fluten. Zwei Minister traten daraufhin zurück.

Die im Süden des arabischen Landes gelegene Felsenstadt Petra ist eine der größten Sehenswürdigkeiten des Nahen Ostens und seit 1985 UNESCO-Weltkulturerbe. Gegründet von den Nabatäern, einem arabischen Nomadenvolk, war Petra bis zur Eroberung durch die Römer 106 nach Christus Hauptstadt des Nabatäerreiches und ein Knotenpunkt für den Karawanenhandel von Saudi-Arabien nach Syrien. Berühmt sind vor allem die in die Felswände gemeißelten 600 Grabanlagen.




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