Letztes Update am Mo, 19.11.2018 09:48

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


„Phantastische Tierwesen“-Fortsetzung zum Start hinter Erwartungen



New York (APA/dpa) - So zauberhaft wie erhofft ist der Start nicht verlaufen: „Fantastic Beasts: The Crimes of Grindelwald“ hat an seinem ersten Wochenende in den USA und Kanada 62 Millionen Dollar (54 Millionen Euro) eingespielt. Der Film in der „Harry Potter“-Welt blieb damit unter den Erwartungen.

Dennoch schaffte es der Film auf den ersten Platz der nordamerikanischen Kinocharts, wie der „Hollywood Reporter“ am Sonntag berichtete. In Österreich ist der zweite Teil der Fantasysaga unter dem Titel „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ seit dem 16. November in den Kinos.

Das britisch-amerikanische Werk aus der Feder von „Harry Potter“-Autorin Joanne K. Rowling um den „Magiezoologen“ Newt Scamander, der Fabelwesen erforscht und es mit bösen Mächten zu tun bekommt, hatte in den USA eher negative Kritiken erhalten. Die „New York Times“ etwa fand, dem Auftritt der Schauspieler fehle „Esprit“. Die Charaktere würden zu wenig entwickelt. Der erste Teil der Reihe kam im Jahr 2016 besser weg und brachte bei seinem Debüt damals 12 Millionen Dollar (10,5 Millionen Euro) mehr ein.

Den zweiten Platz in den USA und Kanada belegte „The Grinch“. Der Trickfilm um den haarigen Miesepeter nach dem Kinderbuchklassiker „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Dr. Seuss brachte in seiner zweiten Woche 38 Millionen Dollar (33 Millionen Euro) ein. Komiker Otto Waalkes leiht dem Griesgram in der deutschen Version, die am 29. November startet, seine Stimme.

Auf dem dritten Rang landete der Musikfilm „Bohemian Rhapsody“, der die Geschichte der britischen Erfolgsband Queen erzählt. Das Werk sorgte für Einnahmen in Höhe von 16 Millionen Dollar (14 Millionen Euro). Dahinter folgte die Komödie „Instant Family“ mit Mark Wahlberg, sonst vor allem als Action-Darsteller bekannt. Der Neueinsteiger um ein Ehepaar, das drei junge Kinder adoptiert, nahm 15 Millionen Dollar (13 Millionen Euro) ein. Den fünften Platz belegte mit 12 Millionen Dollar (10,5 Millionen Euro) der Thriller „Widows“, der die Geschichte von drei Frauen erzählt, die nach dem Tod ihrer kriminellen Männer deren letzten, unvollendeten Raub übernehmen.




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