Letztes Update am Mo, 19.11.2018 16:27

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


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Einigung bei Lohn-Verhandlungen in der Metall-Industrie

Wien - In der Metall-Industrie haben sich am Sonntag die Gewerkschaft und die Arbeit-Geber auf eine Lohn-Erhöhung geeinigt. Dadurch wird es keine weiteren Streiks mehr geben. Die Arbeit-Nehmer bekommen durchschnittlich 3,5 Prozent mehr Lohn. Der Mindest-Lohn wird um 80 Euro pro Monat erhöht. Diese Lohn-Erhöhung bekommen die Arbeit-Nehmer schon im November. Es gab 7 Verhandlungs-Runden, die insgesamt über 64 Stunden dauerten.

Erklärung: Gewerkschaft

Eine Person, die für eine Firma arbeitet, nennt man Arbeit-Nehmer. Oft hat es ein einzelner Arbeit-Nehmer schwer, seine Wünsche in der Firma durchzusetzen. Wenn mehrere Arbeit-Nehmer sich zu einer Gruppe zusammentun, kann diese Gruppe ihre Wünsche leichter durchsetzen. Eine solche Gruppe nennt man Gewerkschaft. Die Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dass zum Beispiel höhere Löhne gezahlt werden. Oder dass Arbeiten sicherer wird. Oder dass man länger in den Urlaub gehen darf.

Erklärung: Streik

Wenn Arbeit-Nehmer gemeinsam aufhören zu arbeiten, so nennt man das Streik. Mit einem Streik wollen die Arbeit-Nehmer zum Beispiel erreichen, dass sie mehr Geld bekommen. Wenn die Arbeit-Nehmer nicht mehr arbeiten, werden auch keine Waren mehr produziert. Dadurch kann der Arbeit-Geber nichts mehr verkaufen. So ein Streik kann den Arbeit-Geber viel Geld kosten.

Einigung bei Lohn-Verhandlungen in der Metall-Industrie

Wien - Die Arbeit-Nehmer in der Metall-Industrie bekommen höhere Löhne. Darauf einigten sich am Sonntag die Arbeit-Geber und die Gewerkschaft. Wenn sie sich nicht geeinigt hätten, hätte es eine weiteren Streik gegeben. Die Arbeit-Nehmer bekommen jetzt im Durchschnitt um 3,5 Prozent mehr Lohn.

Erklärung: Gewerkschaft

Personen, die für eine Firma arbeiten, sind Arbeit-Nehmer. Arbeit-Nehmer haben auch Wünsche an ihre Firma. Allein können Arbeit-Nehmer ihre Wünsche nur schwer durchzusetzen. Mehrere Arbeit-Nehmer können sich zu einer Gruppe zusammentun. Dann können sie ihre Wünsche in der Firma leichter durchsetzen. Eine solche Gruppe nennt man Gewerkschaft. Die Gewerkschaft setzt sich für die Wünsche von den Arbeit-Nehmern ein. Diese Wünsche können ein höherer Lohn sein. Oder dass Arbeiten sicherer wird. Oder dass man länger in den Urlaub gehen darf.

Erklärung: Streik

Wenn Arbeit-Nehmer gemeinsam aufhören zu arbeiten, nennt man das Streik. Mit einem Streik wollen die Arbeit-Nehmer zum Beispiel höhere Löhne erreichen. Wenn die Arbeit-Nehmer nicht arbeiten, wird auch nichts mehr hergestellt. Dadurch kann der Arbeit-Geber nichts mehr verkaufen. So ein Streik kann den Arbeit-Geber deshalb viel Geld kosten.

Künftig keine privaten Sicherheits-Leute mehr im BVT-Ausschuss

Wien - Im BVT-Untersuchungs-Ausschuss gibt es Sicherheits-Leute. Sie kontrollieren zum Beispiel am Eingang, dass niemand verbotene Dinge hineinbringt. Diese Sicherheits-Leute sind keine Polizisten, sondern Angestellte bei einer privaten Firma. Einer dieser Sicherheits-Männer soll Kontakte zu Neonazis gehabt haben. Das ist ein Problem, denn im Untersuchungs-Auschuss werden auch geheime Dinge besprochen. Der Sicherheits-Mann hätte solche Geheimnisse an Neonazis verraten können. Zumindest hat man das befürchtet. Deshalb soll es beim Untersuchungs-Ausschuss keine Sicherheits-Leute von privaten Firmen mehr geben. In Zukunft sollen nur noch spezielle Beamte vom Innenministerium für die Sicherheit sorgen.

Erklärung: BVT

In Österreich gibt es eine Behörde, die Terrorismus, Extremismus und Spionage bekämpfen soll. Sie heißt BVT. BVT ist die Abkürzung von Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Um das BVT gibt es seit einiger Zeit politischen Streit. Mitarbeiter vom BVT sollen Fehler gemacht haben. Deshalb hat die Polizei das BVT durchsucht. Die Polizei soll auch Fehler bei der Durchsuchung gemacht haben. Deshalb gibt es den BVT-Untersuchungs-Ausschuss.

Erklärung: Untersuchungs-Ausschuss

Ein Untersuchungs-Ausschuss sieht sich an, ob bei einem wichtigen politischen Thema alle Gesetze eingehalten wurden. Oder ob es Fehler gegeben hat. Im Ausschuss können die Mitglieder der Parteien Fragen an Personen stellen, die mit dem Thema zu tun hatten. Der Untersuchungs-Ausschuss wird vom Nationalrat beschlossen.

In Zukunft keine privaten Sicherheits-Leute mehr im BVT-Ausschuss

Wien - Im österreichischen Parlament gibt es einen Untersuchungs-Ausschuss zum BVT. Dort gibt es auch Sicherheits-Leute. Sie kontrollieren zum Beispiel wer hineingehen darf. Aber diese Sicherheits-Leute sind keine Polizisten. Sie arbeiten bei einer privaten Firma. Ein solcher Sicherheits-Mann soll Kontakte zu Neonazis gehabt haben. Das ist aber ein Problem. Denn man redet im Untersuchungs-Ausschuss auch über geheime Dinge. Und man will nicht, dass solche Dinge vielleicht an Neonazis verraten werden. Nun soll es beim Untersuchungs-Ausschuss keine Sicherheits-Leute von privaten Firmen mehr geben. Nur noch spezielle Polizisten sollen in Zukunft für die Sicherheit sorgen.

Erklärung: BVT

Das BVT ist eine österreichische Behörde. Sie soll Terrorismus, Extremismus und Spionage bekämpfen. Um das BVT gibt es politischen Streit. Mitarbeiter vom BVT sollen Fehler gemacht haben. Daher hat die Polizei das BVT durchsucht. Die Polizei soll dabei aber auch Fehler gemacht haben. Der BVT-Untersuchungs-Ausschuss soll genau herausfinden, was falsch gemacht wurde.

Erklärung: Untersuchungs-Ausschuss

Bei wichtigen Fragen kann das Parlament einen Untersuchungs-Ausschuss machen. Dabei schaut man, ob alle Gesetze eingehalten wurden oder Fehler gemacht wurden. Im Ausschuss können die Politiker Fragen an Personen stellen, die mit dem Thema zu tun hatten.

Im Lotto gibt es zum ersten Mal einen Siebenfach-Jackpot

Wien - Zum ersten Mal in der 32-jährigen Lotto-Geschichte gibt es einen Siebenfach-Jackpot. Am Sonntag wurden zum 6. Mal hintereinander nicht alle Zahlen richtig getippt. Es war bereits der 3. Sechsfach-Jackpot in diesem Jahr. Beim Siebenfach-Jackpot am Mittwoch geht es um den Rekord-Gewinn von 14 Millionen Euro. Die Lotterien rechnen damit, dass rund 16 Millionen Lotto-Tipps gespielt werden. Es könnten aber noch mehr sein.

Im Lotto gibt es zum ersten Mal einen Siebenfach-Jackpot

Wien - In Österreich gibt es ein Glücksspiel mit dem Namen Lotto. Um beim Lotto die höchste Geld-Summe zu gewinnen, muss man 6 Zahlen richtig erraten. Errät niemand alle Zahlen richtig, gibt es beim nächsten Mal mehr Geld zu gewinnen. Das nennt man Jackpot. Am Sonntag hat zum 6. Mal hintereinander niemand alle Zahlen richtig erraten. Darum gibt es jetzt am Mittwoch einen Siebenfach-Jackpot. Das gab es bei Lotto noch nie. Am Mittwoch geht es um einen Rekord-Gewinn von 14 Millionen Euro.

Micky Maus ist 90 Jahre alt geworden

New York - Am Sonntag feierte die weltberühmte Zeichentrick-Figur Micky Maus ihren 90. Geburtstag. Zum allerersten Mal war Micky Maus am 18. November 1928 in dem Film „Steamboat Willie“ zu sehen. Das war einer der ersten Zeichentrick-Filme von der Firma Disney, der auch Ton hatte. Nach Micky Maus kamen viele weitere Zeichentrick-Figuren dazu. Zum Beispiel Goofy, Pluto und Donald Duck. Um den Geburtstag von Micky zu feiern, wurde in der US-Stadt New York ein eigenes Micky-Maus-Museum eröffnet. Außerdem gab es in allen Vergnügungs-Parks von Disney große Feiern.

Micky Maus ist 90 Jahre alt geworden

New York - Micky Maus ist eine Zeichentrick-Figur. Man kennt sie auf der ganzen Welt. Die Firma Disney hat Micky Maus erfunden. Am Sonntag wurde Micky Maus 90 Jahre alt. Zum allerersten Mal war Micky Maus in einem Zeichentrick-Film im Jahr 1928 zu sehen. Auch heute noch ist Micky Maus bei Kindern und Erwachsenen beliebt. Micky Maus hat inzwischen viele Freunde. Das sind zum Beispiel Goofy, Pluto und Donald Duck.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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