Letztes Update am Mo, 19.11.2018 16:42

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


UNIQA - Analysten erwarten schwächeres Nettoergebnis, stabile Prämien



Wien (APA) - Für die am Mittwoch anstehenden Ergebnisse für das dritte Quartal des Versicherungskonzerns UNIQA erwarten die Analysten der Erste Group und der Raiffeisen Centrobank (RCB) ein schwächeres Nettoergebnis sowie einen rückläufigen Gewinn vor Steuern (EGT). Die Bruttoprämien dürften dagegen stabil bleiben.

Unterm Strich wird im Schnitt mit einem Gewinn von 56,1 Mio. Euro gerechnet, nach 73,1 Mio. in der Vorjahresperiode. Damit dürfte der Nettogewinn im dritten Jahresviertel nur leicht schwächer ausfallen als in den letzten beiden Quartalen 2018, zum Vorjahresquartal sei die Rentabilität damit aber klar gesunken, schreiben die Experten der Erste Group.

Ebenfalls klare Einschnitte werden beim Ergebnis vor Steuern (EGT) gesehen: Im Schnitt rechnen die Bankanalysten mit 70,8 Mio. Euro, das wären um 18 Prozent weniger als im dritten Quartal des Vorjahres.

Die Bruttoprämien dürften sich dagegen im Jahresvergleich flach entwickelt haben. Hier verweist die Erste Group drauf, dass die UNIQA das Einmalerlagsgeschäft in Polen gestoppt hat. Dieses habe die Prämien 2017 nach oben getrieben.

Auch bei den Erträgen aus Kapitalanlagen dürften die Veränderungen moderat bleiben, im Schnitt beläuft sich die Schätzung auf 153,5 Mio. Euro und damit um vier Prozent leichter im Vergleich zur Vorjahresperiode.

UNIQA - Analystenschätzung für das 3. Quartal 2018 (in Mio. Euro):

~ UNIQA Schnitt Vorjahr +/- Bruttoprämien 1.238,8 1.245,3 -1% Erträge aus Kapitalanlagen 153,5 160,1 -4% Ergebnis vor Steuern (EGT) 70,8 85,9 -18% Nettogewinn * 56,1 73,1 -23% ~ * nach Minderheiten

~ ISIN AT0000821103 WEB http://www.uniqagroup.com ~ APA398 2018-11-19/16:40




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