Letztes Update am Mo, 19.11.2018 19:31

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Société Générale zahlt nach US-Vorwürfen erneut Milliarden



Paris (APA/dpa) - Die französische Großbank Société Générale hat eine weitere Auseinandersetzung mit US-Behörden mit einer Milliardenzahlung beendet. Zur Beilegung von Vorwürfen, gegen Sanktionsbestimmungen verstoßen zu haben, zahlt das Institut 1,34 Milliarden US-Dollar (1,2 Mrd. Euro), geht aus einer Mitteilung der auf Behördenseite beteiligten US-Notenbank vom Montag hervor.

In dem Verfahren ging es um Fehlverhalten in Zusammenhang mit Iran, Sudan und Kuba in den Jahren 2003 bis 2013. Laut Aussage des Unternehmens hat die nun erfolgte Einigung keinen zusätzlichen Einfluss auf die Ergebnisse des laufenden Jahres.

Anfang Juni hatte die Bank ebenfalls für 1,3 Milliarden Dollar einem Vergleich wegen angeblicher Schmiergeldzahlungen und Marktmanipulation zugestimmt. Dabei ging es um Anschuldigungen, libysche Amtsträger während der Gaddafi-Ära über Jahre hinweg bestochen zu haben. Zudem sollen die Franzosen wichtige Zins-Größen wie Libor und Euribor manipuliert haben.

~ ISIN FR0000130809 WEB http://www.societegenerale.com/ ~ APA458 2018-11-19/19:28




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