Letztes Update am Di, 20.11.2018 16:16

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


US-Börsen setzen Korrektur fort - Dow verliert im Frühhandel 1,8 %



New York (APA) - Die US-Börsen sind am Dienstag mit deutlichen Verlusten in den Handel gestartet. Bis gegen 15.45 Uhr fiel der Dow Jones Index um 1,80 Prozent auf 24.566,51 Zähler. Der S&P-500 Index verlor 1,54 Prozent auf 2.649,41 Zähler. Der Nasdaq Composite Index fiel um 1,67 Prozent auf 6.910,84 Zähler.

Mit den Verlusten schlossen die Märkte an die deutliche Korrektur von Montag nahtlos an. Es gebe keine derzeit Signale für eine rasche Erholung, sagte Analyst James Hughes vom Broker Axitrader. Die Märkte befänden sich im Rückwärtsgang. Die Hinweise auf eine schwächere US-Wirtschaft mehrten sich und die von der Regierung verhängten Importzölle dürften das ihre zur Abschwächung beitragen. Händler könnten daher vor dem Feiertag Thanksgiving am Donnerstag weitere Aktienpositionen auflösen.

Auch am Dienstag gab es von der Konjunktur wenig Erbauliches. So ist die Zahl der Baubeginne im Oktober weniger stark gestiegen als Volkswirte im Konsens erwartet hatten. Der Immobilienmarkt ist eine wichtige Stütze der US-Konjunktur.

Größere Abgaben gab es im Frühhandel bei den Aktien von Einzelhändlern. So büßten die Papiere von Target nach Quartalszahlen 12,30 Prozent ein. Der zweitgrößte Discounter in den USA nach Walmart hat mit Umsatz und Margen die Erwartungen enttäuscht. Aktien von Walmart gaben vorbörslich um 2,45 Prozent nach.

Beim Händler von Unterhaltungselektronik Best Buy liefen die Geschäfte zuletzt gut. Das Unternehmen schraubte daraufhin die Jahresprognose für den bereinigten Gewinn je Aktie nach oben und liegt damit nun über der Konsensprognose von Analysten. Der Aktienkurs konnte sich jedoch der ausgeprägten Branchenschwäche nicht entziehen und ermäßigte sich leicht um 0,11 Prozent.

Sehr schwach zeigten sich wie schon am Vortag Apple und verloren 4,05 Prozent. Die Apple-Aktie hatte bereits am Montag rund vier Prozent verloren. Hintergrund waren anhaltende Sorgen um die iPhone-Absätze. Die Hinweise verdichten sich, dass die neuen iPhone-Modelle weniger populär sind als erwartet. Apple habe in den vergangenen Wochen die Produktionsaufträge für die beiden Top-Modelle XS und XS Max sowie auch für das etwas günstigere XR gesenkt, schrieb das „Wall Street Journal“ (WSJ).

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