Letztes Update am Di, 20.11.2018 16:17

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Die Verhandlungen in der EU über das Budget sind gescheitert

Brüssel - In der Europäischen Union (EU) sind die Verhandlungen über das Budget 2019 gescheitert. Das heißt, es gibt noch keine Einigung über die geplanten Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2019. Das Europa-Parlament und die Mitglieds-Länder hatten bis Mitternacht darüber verhandelt. Nun muss die EU-Kommission einen neuen Vorschlag machen. Gibt es bis Jahresende keine Einigung, gilt weiter das jetzige Budget. Geplant waren aber höhere Ausgaben.

Erklärung: Budget

Das Budget ist ein Geldbetrag, der für einen bestimmten Zweck zur Verfügung steht. Bei einem Staat ist es das Geld, das der Staat ausgeben kann. Bei der EU ist es das Geld, das alle EU-Länder gemeinsam für die EU ausgeben. Das Geld für das Budget kommt meistens von den Steuern, die die Bürger zahlen.

Erklärung: Europa-Parlament

Im Europa-Parlament sitzen Abgeordnete aus allen Ländern der EU. Sie halten politische Reden und entscheiden mit über die Politik in Europa. Gewählt werden die Abgeordneten bei der Europa-Wahl. Dabei können alle wahlberechtigten Bürger in der EU abstimmen.

Erklärung: EU-Kommission

Die EU-Kommission ist ein wichtiger Teil von der EU. Sie schlägt EU-Gesetze vor. Außerdem überprüft die Kommission, ob die EU-Länder die Gesetze einhalten.

Die Verhandlungen in der EU zum Budget sind gescheitert

Brüssel - Die EU-Länder und das Europa-Parlament haben über das EU-Budget verhandelt. Sie konnten sich aber nicht einigen. Beim EU-Budget geht es darum, wie viel Geld die EU 2019 ausgeben darf. Nun muss die EU einen neuen Vorschlag machen. Gibt es bis Jahresende keine Einigung, gilt weiter das jetzige Budget. Das heißt: Die EU bekommt 2019 nicht mehr Geld als heuer. Normalerweise werden die Ausgaben aber jedes Jahr höher.

Erklärung: Budget

Das Budget ist ein Geldbetrag, für einen ganz bestimmten Zweck. Bei einem Staat ist es das Geld, das der Staat ausgeben kann. Bei der EU ist es das Geld, das die EU ausgeben kann. Das Geld für das Budget kommt meistens von den Steuern, die die Bürger zahlen.

Erklärung: Europa-Parlament

Im Europa-Parlament sitzen Abgeordnete aus allen EU-Ländern. Sie entscheiden mit über die Politik in Europa. Gewählt werden die Abgeordneten bei der Europa-Wahl. Man sagt auch EU-Wahl.

Rund 70 Prozent der Wirbeltiere in Österreich verschwunden

Wien - In Österreich sind in den letzen 30 Jahren rund 70 Prozent der Wirbeltiere verschwunden. Schuld ist der Mensch, weil er zu viele Lebensräume von Tieren zerstört hat. Forscher wissen aber nicht genau, wie es der Natur und den Tieren wirklich geht. Die Forscher arbeiten deshalb an einer Methode, mit der man alle Pflanzenarten und Tierarten besser zählen und messen kann. Am 6. und 7. Dezember treffen sich Forscher aus ganz Österreich in Wien, um über dieses Thema zu sprechen.

Erklärung: Wirbeltiere

Ein Wirbeltier ist ein Tier, dass eine Wirbelsäule hat. Die Wirbelsäule ist ein wichtiger Teil vom Skelett. Durch die Wirbelsäule können sich zum Beispiel Menschen auf 2 Beinen bewegen.

Rund 70 Prozent der Wirbeltiere in Österreich sind verschwunden

Wien - In Österreich sind rund 70 Prozent von den Wirbeltieren verschwunden. Das ist in den letzten 30 Jahren passiert. Schuld daran ist der Mensch. Der Mensch hat nämlich viele Lebens-Räume von den Tieren zerstört. Man weiß aber nicht genau, wie schlecht es der Natur und den Tieren wirklich geht. Das wollen Forscher nun herausfinden. Sie arbeiten daran, wie man Tiere und Pflanzen besser zählen kann.

Erklärung: Wirbeltiere

Wirbeltiere sind Tiere, die eine Wirbelsäule haben. Die Wirbelsäule ist ein wichtiger Teil vom Skelett. Die Wirbelsäule ist wichtig, damit zum Beispiel Menschen auf 2 Beinen laufen können.

Expats halten Wien für eine unfreundliche Stadt

Wien - Wien ist eine der unfreundlichsten Städte der Welt. Das sagen zumindest viele sogenannte Expats, die in Wien arbeiten. Bei der Freundlichkeit landet Wien nur auf dem 65. Platz von insgesamt 72 Plätzen. Das hat eine Umfrage unter Expats ergeben. Noch unfreundlicher als Wien sind Stockholm in Schweden und Stuttgart in Deutschland. Die unfreundlichste Stadt der Welt ist Riad in Saudi-Arabien. Viele andere Dinge finden die Expats in Wien aber gut. Zum Beispiel die saubere Umwelt, die guten öffentlichen Verkehrs-Mittel und die Sicherheit.

Erklärung: Expats

Expats sind Menschen, die von ihren Firmen in ein anderes Land geschickt werden, zum Beispiel nach Österreich. Dort arbeiten sie dann für einige Jahre. Expats in Österreich kommen zum Beispiel aus Deutschland, aus den USA, aus Großbritannien oder aus Frankreich. Expats ist die Abkürzung von dem englischen Wort Expatriates. Das sind Menschen, die nicht in ihrer Heimat leben und arbeiten.

Viele Expats halten Wien für eine unfreundliche Stadt

Wien - Die Menschen in Wien sind unfreundlich. Das sagen zumindest viele Expats, die in Wien arbeiten. Das hat eine Umfrage ergeben. In einigen Städten sind die Menschen aber noch unfreundlicher. Zum Beispiel in Stockholm in Schweden und in der Stadt Stuttgart in Deutschland. Aber viele andere Dinge finden die Expats in Wien gut. Zum Beispiel die saubere Umwelt und die Sicherheit.

Erklärung: Expats

Expats sind Mitarbeiter von Firmen. Sie werden von ihren Firmen in ein anderes Land geschickt. Dort arbeiten sie für einige Jahre. Viele Expats in Österreich kommen aus Deutschland oder aus den USA. Oder aus Frankreich. Expats ist die Abkürzung von dem englischen Wort Expatriates. So nennt man Menschen, die nicht in ihrer Heimat arbeiten.

Führerschein nach weniger als einer Stunde weg

Iserlohn - Ein junger Mann aus Deutschland hat seinen Führerschein nur kurz gehabt. 49 Minuten nachdem er den Führerschein bekommen hatte, musste er ihn wieder hergeben. Er fuhr im Ortsgebiet fast doppelt so schnell wie erlaubt. Er darf jetzt vier Wochen nicht mehr Auto fahren und muss eine Geldstrafe zahlen. Der Mann muss außerdem eine teure Nachschulung machen.

Führerschein war nach nicht einmal einer Stunde weg

Iserlohn - Ein junger Mann aus Deutschland hat seinen Führerschein nur ganz kurz gehabt. Er holte seinen Führerschein ab. 49 Minuten später erwischte ihn die Polizei beim Schnellfahren. Er fuhr doppelt so schnell wie erlaubt. Die Polizei nahm dem jungen Mann den Führerschein gleich ab. Er darf vier Wochen nicht mehr Auto fahren und muss eine Geldstrafe zahlen.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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