Letztes Update am Mi, 21.11.2018 11:51

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Asylwerber in Lehre - Tiroler 2: FPÖ mit Kritik an Palfrader



Innsbruck (APA) - Die Tiroler FPÖ hat nach der Forderung von ÖVP-Landesrätin Beate Palfrader nach einem Bleiberecht für Asylwerber in Lehre mit Kritik aufgewartet. „Sie torpediert seit Amtsantritt der türkis-blauen Bundesregierung die zuständigen Minister“, so FPÖ-Chef Markus Abwerzger, der eine Öffnung des Aufenthaltsrechts für Asylwerber mit negativem Bescheid, die eine Lehre begonnen haben, für „fatal“ hält.

Dies würde eine Sogwirkung erzeugen, zeigte sich Abwerzger überzeugt: „Das wäre nämlich letztlich die Erlangung eines Aufenthaltstitels durch die Hintertür.“ Ferner gebe es bereits viele Asylberechtigte, die keinen Job haben, so Abwerzger: „Da muss die Landesregierung zuerst schauen, dass die ins Arbeitsleben integriert werden.“

Die List Fritz kritisierte in diesem Zusammenhang wiederum die „doppelbödige Asylpolitik der ÖVP“. Denn die Tiroler Volkspartei mache sich lediglich medial in dieser Frage stark, in der Sitzung des Oktober-Landtags habe sie sich jedoch gegen eine entsprechende Resolution von Liste Fritz, SPÖ und NEOS ausgesprochen, kritisierte Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Die Oppositionspartei im Tiroler Landtag sprach sich dafür aus, dass über das humanitäre Bleiberecht in Zukunft wieder auf Landesebene entschieden werden müsse. Dies würde nicht nur den Föderalismus stärken, sondern auch die Abschiebung von gut integrierten Familien aus Tirol verhindern.

~ WEB http://www.fpoe.at ~ APA200 2018-11-21/11:47




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