Letztes Update am Mi, 21.11.2018 16:27

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Kürzung der Mindest-Sicherung für Flüchtlinge in OÖ gegen EU-Recht

Brüssel/Linz - In Oberösterreich gibt es seit 2016 weniger Mindest-Sicherung für Flüchtlinge, die nur befristet Asyl bekommen haben. Flüchtlinge mit unbefristetem Asyl bekommen aber gleich viel Mindest-Sicherung wie Österreicher. Jetzt hat der Europäische Gerichts-Hof (EuGH) entschieden, dass das gegen das EU-Recht verstößt. Alle Asyl-berechtigten Menschen müssen gleich viel Mindest-Sicherung bekommen wie Österreicher, sagt der EuGH.

Erklärung: Europäischer Gerichts-Hof

Der Gerichts-Hof der Europäischen Union wird auch EuGH genannt. Der Europäische Gerichts-Hof soll dafür sorgen, dass das EU-Recht in allen Mitglieds-Ländern eingehalten wird. Außerdem kann der Gerichts-Hof in Streitigkeiten zwischen den Regierungen von den EU-Ländern entscheiden.

Erklärung: Asyl

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land in andere Länder. Sie hoffen, dass sie dort einen sicheren Ort finden. Wenn das Land ihnen erlaubt, zu bleiben, dann erhalten sie Asyl. Menschen, die um Asyl ansuchen, nennt man Asyl-Werber. Wenn sie kein Asyl bekommen, müssen sie das Land wieder verlassen. Es dauert oft sehr lange, bis entschieden wird, ob jemand Asyl bekommt.

Erklärung: Mindest-Sicherung

Wenn Menschen in Österreich länger keine Arbeit haben und nicht genug Geld zum Leben haben, dann bekommen sie Geld vom Staat. Das nennt man Mindest-Sicherung. Die Mindest-Sicherung ist in den Bundesländern verschieden hoch.

Kürzung der Mindest-Sicherung für Flüchtlinge in OÖ gegen EU-Recht

Brüssel/Linz - Im Bundesland Oberösterreich bekommen manche Flüchtlinge weniger Geld als andere Flüchtlinge. Manche Flüchtlinge bekommen nur befristetes Asyl. Das heißt, es gilt nur einige Jahre. Diese Flüchtlinge bekommen weniger Mindest-Sicherung als die Österreicher. Flüchtlinge mit unbefristetem Asyl kriegen gleich viel Geld wie die Österreicher. Das ist aber gegen die Gesetze von der EU, sagt der Europäische Gerichts-Hof (EuGH). Alle Flüchtlinge müssen gleich viel Geld bekommen wie die Österreicher. Das hat der EuGH jetzt mit einem Gerichts-Urteil entschieden.

Erklärung: Europäischer Gerichts-Hof

Der Gerichts-Hof der Europäischen Union wird auch EuGH genannt. Der EuGH soll darauf schauen, dass sich alle EU-Länder an die EU-Gesetze halten. Wenn sich zwei EU-Länder streiten, entscheidet der EuGH, wer Recht hat.

Erklärung: Asyl

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land in ein anderes Land. Wenn sie dort bleiben dürfen, dann bekommen sie Asyl.

Erklärung: Mindest-Sicherung

Wenn Menschen in Österreich sehr arm sind, dann bekommen sie Geld vom Staat. Das nennt man Mindest-Sicherung. Die Mindest-Sicherung ist in den Bundesländern verschieden hoch.

Gehaltserhöhung für Beamte wurde beschlossen

Wien - Die Verhandlungen über die Gehalts-Erhöhung für Beamte sind am Dienstagabend zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft und die Regierung einigten sich auf eine Erhöhung der Gehälter für die rund 450.000 Beamten. 2,51 Prozent mehr bekommen Beamte mit hohem Einkommen, 3,45 Prozent mehr bekommen Beamte mit niedrigem Einkommen. Die Gewerkschaft und die Regierung sind mit dieser Einigung zufrieden.

Erklärung: Gewerkschaft

Eine Person, die für eine Firma arbeitet, nennt man Arbeit-Nehmer. Auch Beamte sind Arbeit-Nehmer. Sie arbeiten für den Staat. Oft hat es ein einzelner Arbeit-Nehmer schwer, seine Wünsche durchzusetzen. Wenn mehrere Arbeit-Nehmer sich zu einer Gruppe zusammentun, kann diese Gruppe ihre Wünsche leichter durchsetzen. Eine solche Gruppe nennt man Gewerkschaft. Die Gewerkschaft setzt sich dafür ein, dass zum Beispiel höhere Löhne gezahlt werden.

Gehaltserhöhung für Beamte wurde beschlossen

Wien - In Österreich gibt es rund 450.000 Beamte. Sie bekommen nun mehr Geld. Das haben die Gewerkschaft und die Regierung beschlossen. Beamte mit geringem Gehalt bekommen 3,45 Prozent mehr. Beamte mit hohem Gehalt bekommen nur 2,51 Prozent mehr. Die Gewerkschaft und die Regierung sind mit dieser Einigung zufrieden.

Erklärung: Gewerkschaft

Eine Person, die für eine Firma arbeitet, nennt man Arbeit-Nehmer. Auch Beamte sind Arbeit-Nehmer. Sie arbeiten für den Staat. Allein hat es ein Arbeit-Nehmer schwer, seine Wünsche durchzusetzen. Deshalb tun sich mehrere Arbeit-Nehmer zu einer Gruppe zusammen. So sind die Arbeit-Nehmer stärker. So eine Gruppe nennt man Gewerkschaft. Die Gewerkschaft setzt sich zum Beispiel für höhere Löhne oder mehr Urlaub ein.

Hunde-Besitzer in Wien müssen in Zukunft Kurse machen

Wien - Am Donnerstag werden in Wien neue Gesetze für Tier-Besitzer beschlossen. Alle Hunde-Besitzer müssen einen Kurs machen, wenn sie sich nach dem 1. Juli 2019 einen Hund nehmen. In diesem Kurs sollen sie lernen, wie sie mit dem Hund richtig umgehen. Außerdem müssen Kampfhunde in Wien einen Maulkorb tragen. Es gibt aber auch Ausnahmen: In Hundezonen mit Zaun dürfen Kampfhunde ohne Leine und ohne Maulkorb sein. In sogenannten Auslaufzonen ohne Zaun dürfen Kampfhunde auch ohne Leine sein. Sie müssen dort aber einen Maulkorb tragen.

Erklärung: Kampfhund

Als Kampfhunde bezeichnet man Hunde-Arten, die besonders gefährlich sein sollen. Es gibt sogar eine eigene Liste, auf der diese Hunde-Arten stehen. In Wien braucht man für einen Kampfhund einen eigenen Führschein.

Hunde-Besitzer müssen in Zukunft Kurse machen

Wien - In Wien werden für Tier-Besitzer neue Gesetze beschlossen. Alle Hunde-Besitzer müssen in Zukunft einen Kurs machen. In diesem Kurs lernen sie wie sie richtig mit dem Hund umgehen. Außerdem müssen Kampfhunde draußen immer einen Maul-Korb tragen. Eine Ausnahme sind Hunde-Zonen. Dort müssen Hunde keinen Maul-Korb und keine Leine haben.

Erklärung: Kampfhund

Kampfhunde sind Hunde-Arten, die besonders gefährlich sein sollen.

Österreich nimmt zum ersten Mal an der U-21-EM im Fußball teil

St. Pölten - Österreichs U-21 National-Mannschaft im Fußball nimmt zum ersten Mal an einer Europa-Meisterschaft (EM) teil. Österreich gewann am Dienstag gegen Griechenland mit 1:0. Dadurch hat Österreich genug Punkte, um an der Endrunde in der U-21-EM teilzunehmen. Die EM findet nächsten Juni im Staat San Marino und in Italien statt. Am Freitag wird ausgelost, gegen wen Österreich in der Endrunde spielen wird. An der Endrunde nehmen 12 Mannschaften aus Europa teil.

Erklärung: U-21-EM

U-21 ist die Abkürzung von „Unter 21“. Die U-21-EM ist eine Europa-Meisterschaft im Fußball. Bei diesem Wettbewerb spielen nur Fußballer, die zu Beginn der Qualifikation für die EM noch nicht 21 Jahre alt sind.

Österreich nimmt zum ersten Mal an der U-21-EM im Fußball teil

St. Pölten - Im Fußball gibt es auch Wettbewerbe für Nachwuchs-Spieler. Die U-21-EM ist ein solcher Wettbewerb. Die EM ist die Europa-Meisterschaft (EM). Die österreichische National-Mannschaft nimmt zum ersten Mal an der U-21-EM teil. Am Dienstagabend gewann Österreich gegen Griechenland mit 1:0. Deshalb darf Österreich bei der U-21-EM mitspielen. Die U-21-EM findet im Juni 2019 statt. Dabei spielen 12 Mannschaften aus Europa gegen einander. Am Freitag wird ausgelost, gegen wen Österreich spielen wird.

Erklärung: U-21-EM

U-21 bedeutet „Unter 21 Jahre“. Die U-21-EM ist eine Europa-Meisterschaft im Fußball. Dabei dürfen nur junge Fußballer spielen.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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