Letztes Update am Do, 22.11.2018 10:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Neuer Vorstand für Ludwig Boltzmann Gesellschaft



Wien (APA) - Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) hat einen neuen Vorstand. Der ehemalige VP-Vizekanzler Josef Pröll wurde Mittwochabend bei der Mitgliederversammlung in seiner Funktion als Präsident der Forschungsorganisation bestätigt. Neu im Vorstand sind die Archäologin Sabine Ladstätter und die Infektionsbiologin Sylvia Knapp, die als Vizepräsidentinnen gewählt wurden.

Die Riege der LBG-Vizepräsidenten komplettiert Siemens Österreich-Chef Wolfgang Hesoun, der in dieser Funktion wiedergewählt wurde. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind die bisherigen Vize-Chefs Sabine Herlitschka (Infineon) und Gabriele Zuna-Kratky (Technisches Museum Wien) sowie Johann Marihart (Agrana) und Helmut Miernicki (Ecoplus), wie die LBG mitteilte.

Neben Ladtstätter, Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW), und Knapp, von der Medizinischen Universität Wien und dem ÖAW-Forschungszentrum für molekulare Medizin (CeMM), wurden drei weitere neue Vorstandsmitglieder bestellt: Der ehemalige Wiener Bürgermeister und nunmehrige Präsident des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), Michael Häupl, der Rektor der Universität für Weiterbildung Krems, Friedrich Faulhammer, und die Roboterpsychologin Martina Mara von der Uni Linz. In den Vorstand wiedergewählt wurden Christoph Neumayer (Industriellenvereinigung), Ferdinand Maier (Raiffeisenverband), Michael Stampfer (WWTF) und Christian Rainer (Profil).

Pröll freute sich in der Aussendung darüber, dass „führende Wissenschafter“ für den LBG-Vorstand gewonnen werden konnten, die Gesellschaft wolle „eine aktive Rolle in der Gestaltung der österreichischen Forschungslandschaft übernehmen“. Die LBG betreibt derzeit 19 Ludwig Boltzmann-Institute in den Bereichen der Medizin, Life Sciences sowie Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften mit rund 550 Mitarbeitern. Boltzmann-Institute werden für eine befristete Laufzeit nach internationalen Begutachtungsverfahren eingerichtet.

(S E R V I C E - www.lbg.ac.at)




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